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The flexibility of constitutional design : enlargement and the Council of the European Union

Die Flexibilität des Verfassungsdesigns: die Erweiterung der EU und der Europäische Rat
[Forschungsbericht]

Hosli, Madeleine O.

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-245923

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber Institut für Höhere Studien (IHS), Wien
Abstract 'Bei der Festlegung von Abstimmungsregeln im Rat der Europäischen Union muss zwischen Souveränitätseinbußen einzelner Regierungen und einer erhöhten kollektiven 'Handlungsfähigkeit' abgewogen werden. Die Regelungen, die im Entwurf zum Europäischen Verfassungsvertrag vorgesehen sind, würden die grundlegende Flexibilität im politischen Alltag der EU wesentlich erhöhen, ohne jedoch die Interessen der Bürger von kleineren und mittleren Mitgliedstaaten angemessen zu schützen. Im Vergleich dazu würden die Regelungen, die im Vertrag von Nizza vorgesehen sind und im wesentlichen auf ein 'Dreifach-Mehrheits-Prinzip' bei Ratsentscheidungen hinauslaufen, die Handlungsfähigkeit des Rates mindern, aber zu einer gemäßigteren 'Gewichtung' zu Gunsten der großen EU-Staaten führen. Am Ende legt der Artikel Hintergrundberechnungen vor, die darlegen, dass in einer EU mit 25 Mitgliedstaaten die Gefahr besteht, keine intergouvernementale Einigungen mehr erzielen zu können. Es wird daher eine Herausforderung für die EU sein, Regelungen in die Verfassung einzubauen, die eine Ergänzung dieser ermöglichen.' (Autorenreferat)

'The choice of a decision rule for the Council of the EU constitutes a trade-off in terms of decreased sovereignty for individual governments versus an increased 'capacity to act'. The provisions of the draft constitutional treaty would considerably increase constitutional flexibility regarding day-to-day decision-making in the EU, but without adequately protecting the interests of the citizens of smaller and medium-sized member states. By comparison, provisions foreseen in the Treaty of Nice, which essentially amount to the implementation of a 'triple-majority rule' in Council decision-making, would lower the Council's capacity to act, but would lead to a more moderate 're-balancing' in favor of larger EU states. Finally, the paper provides background calculations indicating that, with twenty-five member states, the EU risks being unable to reach intergovernmental agreement and hence, a challenging issue for the EU is to move towards provisions allowing for its own constitution, once adopted, to be amended.' (author's abstract)
Thesaurusschlagwörter EU; EU expansion; constitution; pressure-group politics; EU Treaty; majority rule; eastwards expansion; EU member state; European Council
Klassifikation Europapolitik
Methode anwendungsorientiert; deskriptive Studie
Sprache Dokument Englisch
Publikationsjahr 2004
Erscheinungsort Wien
Seitenangabe 24 S.
Schriftenreihe Reihe Politikwissenschaft / Institut für Höhere Studien, Abt. Politikwissenschaft, 97
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
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