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The EU party system after eastern enlargement

Das EU Parteiensystem nach der Osterweiterung
[Forschungsbericht]

Schmitt, Hermann; Thomassen, Jacques

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-245846

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber Institut für Höhere Studien (IHS), Wien
Abstract 'Seit 1953 hat sich ein Parteiensystem der Europäischen Union (EU) herausgebildet, das aus mittlerweile 6 bis 7 mehr oder weniger kohärenten Parteien besteht, die im Europäischen Parlament und darüber hinaus operieren. Manche Beobachter haben behauptet, dass dieses Parteiensystem in der 5. Legislaturperiode seit der Direktwahl des Europäischen Parlaments 'ready for power' gewesen sei. In diesem Paper wird der Frage nachgegangen, ob und wie die Osterweiterung diesen Stand der Dinge verändert hat. Das Resultat der empirischen Analyse ist auffallend ambivalent. Erstens hat die Osterweiterung den Anteil an 'heimatlosen' - d.h. nicht an Fraktionen gebundenen - Europaparlamentariern erhöht und gleichzeitig die konservative Mehrheit im Parlament gestärkt. Zweitens hat die Osterweiterung das Format des Parteiensystems und die Gestalt der Fraktionen nicht signifikant verändert - weder ihre Unterschiedlichkeit noch ihre Kohärenz. Und drittens sind die Parteien der neuen osteuropäischen Mitgliedsstaaten noch nicht richtig in den nationalen Wählerschaften verankert. Zum jetzigen Zeitpunkt lassen sich daher noch keine eindeutigen Schlussfolgerungen über die Auswirkungen der Osterweiterung auf das EU-Parteiensystem ziehen.' (Autorenreferat)

'From 1953 on, a party system of the European Union has been build up with, at the end, some 6 or 7 distinct and more or less cohesive parties acting in parliament and beyond. It has been said that this party system was 'ready for power' during the 5th legislature of the directly elected European Parliament. In this article we ask whether and how Eastern enlargement has changed this state of affairs. The result of the empirical analysis is remarkably ambivalent: first, Eastern enlargement has increased the proportion of 'homeless' MEPs, i.e. the non-aligned, and has at the same time added to the strength of the conservative majority of the house. Second, it did not significantly affect the format of the party system nor the stature of its political groups, neither their distinctiveness nor their cohesiveness. And third, the parties from the new Eastern member countries are not yet very well 'rooted' in their national electorates. This is why the diagnosis of this early examination has to remain somewhat inconclusive - probably for some years to come.' (author's abstract)|
Thesaurusschlagwörter European Parliament; EU; party system; political impact; eastwards expansion
Klassifikation politische Willensbildung, politische Soziologie, politische Kultur; Europapolitik
Methode deskriptive Studie; empirisch; empirisch-qualitativ
Sprache Dokument Englisch
Publikationsjahr 2005
Erscheinungsort Wien
Seitenangabe 25 S.
Schriftenreihe Reihe Politikwissenschaft / Institut für Höhere Studien, Abt. Politikwissenschaft, 105
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
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