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Wachstumspolitik in der EU : Wirtschaftsleistung, Beschäftigung und Innovation vor dem Hintergrund der Lissabon-Agenda
Growth policy in the EU: economic performance, employment and innovation against the background of the Lisbon Agenda
[research report]
Hishow, Ognian N.
(363 KByte)
Citation Suggestion
Please use the following Persistent Identifier (PID) to cite this document:http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-244787
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| Corporate Editor | Stiftung Wissenschaft und Politik -SWP- Deutsches Institut für Internationale Politik und Sicherheit |
| Abstract | 'Die Wirtschaftsintegration ist eine zentrale Voraussetzung, um Wachstum und Wohlstandskonvergenz in der EU zu erreichen. Während jedoch einige EU-Mitgliedsländer ihr Wirtschaftswachstum aufrechterhalten oder sogar beschleunigen konnten, ist in anderen die Wirtschaftsdynamik gering und die Arbeitslosenraten hoch. Diese langsam wachsenden Ökonomien sollten ihre Wirtschaft im Einklang mit der Lissabon-Strategie der EU technologieintensiver gestalten. Dazu ist eine Erhöhung der öffentlichen und privaten Investitionen in neue Technik und innovative Verfahren erforderlich. Die Wachstumsrate des technischen Fortschritts könnte allein dadurch von gegenwärtig rund 1% p.a. an die 2%-Marke geführt werden. Dagegen ist davon abzuraten, den Kapitalstock in seiner jetzigen Struktur quantitativ auszubauen. Die EU-15 sowie die Eurozone weisen einen hohen Kapitalkoeffizienten auf, der den US-amerikanischen um fast 40% übersteigt. Die großen kontinentalen EU-Länder sollten ihr Wachstum stärker arbeitsbasiert gestalten. Zur Überwindung der Arbeitslosigkeit ist ihre Wachstumsstrategie zu modifizieren. Hohe Arbeitskosten zwingen gegenwärtig zu kapitalbasiertem Wachstum, allerdings mit abnehmenden Grenzerträgen. Daraufhin verlangsamt sich das Wachstum und die Arbeitslosigkeit steigt weiter. Der sich in der EU gegenwärtig einstellende Trend zugunsten einer Politik zur Senkung der Arbeitskosten ist zu stärken. Dazu zählt auch ein flexibler Arbeitsmarkt, der zwar Entlassungen erleichtert, aber über den Wirtschaftszyklus die Beschäftigung netto erhöht. Die EU-Kommission sollte in ihrer liberalen Haltung unterstützt werden. Rufe in den alten Kernländern nach mehr Protektionismus und Umverteilung sind zu kritisieren.' (Autorenreferat) |
| Keywords | economic policy; employment policy; employment trend; economic development (on national level); EU; innovation; economic growth; EU member state |
| Classification | European Politics; Economic Policy |
| Method | applied research; descriptive study |
| Document language | German |
| Publication Year | 2005 |
| City | Berlin |
| Page/Pages | 33 p. |
| Series | SWP-Studie, S 23 |
| Status | Published Version; reviewed |
| Licence | Deposit Licence - No Redistribution, No Modifications |
| Document Type | research report |