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Die Theorie des doppelten Überlebensprinzips : vom Machterhalt via rational choice zur Außenpolitik

The theory of the double survival principle: from power retention via rational choice to foreign policy
[Monographie]

Dylla, Daria W.

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-218182

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber Universität Köln, Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät, Forschungsinstitut für Politische Wissenschaft und Europäische Fragen Lehrstuhl für Internationale Politik und Außenpolitik
Abstract "Die Theorie des doppelten Überlebensprinzips stellt einen Versuch dar, die sich wechselseitig beeinflussenden zwischenstaatlichen und innenpolitischen Anreize und Zwänge in einem Ansatz logisch kohärent zu erfassen. Sie beruht auf der Ökonomischen Theorie der Demokratie, die zum Zweck der Erklärung von außenpolitischen Entscheidungen in demokratisch verfassten Staaten um die balance of threat-Theorie erweitert wurde. Das Konzept geht davon aus, dass politische Akteure zum Zweck des innenpolitischen Überlebens (internes Überlebensprinzip) solche außenpolitische Maßnahmen treffen, die die externe Sicherheit des Staates am effizientesten zu gewährleisten versprechen (externes Überlebensprinzip). Zu diesem Verhalten werden sie durch die Erwartung geleitet, für sicherheitspolitisch effiziente Entscheidungen mit Wählerstimmen belohnt zu werden. Da das Wissen darüber, mit welchen Maßnahmen die staatlichen Bedrohungen minimiert werden können, aus einer zum Großteil auf der Systemebene angesiedelten Bedrohungsanalyse hervorgeht, orientieren sich die Machträger bei der Gestaltung der Rangordnung von Handlungsalternativen an den externen Rahmenbedingungen. Durch die Berücksichtigung des politischen Kosten-Nutzen-Kalküls im Hinblick auf die Gewährleistung nicht nur der externen, sondern auch der internen Überlebenschancen gleichermaßen kann erklärt werden, warum sich Staaten in bestimmten außenpolitischen Entscheidungssituationen so und nicht anders verhalten. Das Zustandekommen von außenpolitischen Entscheidungen in Demokratien ist so auf den Wettbewerb politischer Akteure um die Sicherung des doppelten Überlebens zurückzuführen. Als Illustration der jeweiligen Analyseschritte in Anlehnung an die Theorie des doppelten Überlebensprinzips wird zum Schluss das Beispiel der polnischen Raketenabwehrentscheidung vom August 2008 vorgestellt. Weitere empirische Analysen werden benötigt, um die Fruchtbarkeit der Theorie zu belegen." (Autorenreferat)
Thesaurusschlagwörter foreign policy; international relations; theory; domestic policy; political system; security policy; democracy; political behavior; cost-benefit analysis; decision; decision making criterion; decision making process; political actor; behavior
Klassifikation Allgemeines, spezielle Theorien und Schulen, Methoden, Entwicklung und Geschichte der Politikwissenschaft; internationale Beziehungen, Entwicklungspolitik
Methode deskriptive Studie
Freie Schlagwörter Überleben; Prinzip
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 2009
Erscheinungsort Köln
Seitenangabe 81 S.
Schriftenreihe AIPA - Arbeitspapiere zur Internationalen Politik und Außenpolitik, 2/2009
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
Datenlieferant Dieser Metadatensatz wurde vom Sondersammelgebiet Sozialwissenschaften (USB Köln) erstellt.
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