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Zur politisch-psychologischen Bestimmung einer spätmodernen Fortschrittsutopie

[Zeitschriftenartikel]

Busch, Hans-Joachim

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-21698

Weitere Angaben:
Abstract Der Beitrag geht aus von der Frage, ob wir heute am Ende jeder Fortschrittsutopie angelangt sind oder ob sich noch Möglichkeiten einer aktuellen Bestimmung eröffnen. Die Erörterung ist eine politisch-psychologische; sie orientiert sich an dem triebutopischen Modell Herbert Marcuses, welches jener in einer ausführlichen sozialphilosophischen Auseinandersetzung mit Freuds Kulturtheorie entwarf. In einer Metakritik Marcuses wird gezeigt, wie seine Konstruktion, der Freudschen Skepsis entbehrend, zu einer stark realitätsverzerrenden Einschätzung des Triebhaushalts spätmoderner Gesellschaften führt. Nur in einem in diesem Sinne gestutzten und um einige übertriebene Hoffnungen ärmeren Ansatz einer libidinösen Utopie kann der psychoanalytische Beitrag zur heute dringenderen Entwicklung moralisch-ökologischer Orientierungen bestehen.
Thesaurusschlagwörter utopia; progress; Marcuse, H.; Freud, S.; psychoanalysis; future; society; cultural change; subjectivity; modernity; subject; critical theory
Klassifikation Generelle Theorien der Sozialwissenschaften; Allgemeines, spezielle Theorien und Schulen, Methoden, Entwicklung und Geschichte der Psychologie; Sozialpsychologie
Methode Grundlagenforschung; Theorieanwendung
Freie Schlagwörter Marcuse; Freud
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 1993
Seitenangabe S. 56-64
Zeitschriftentitel Journal für Psychologie, 1 (1993) 3
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet
Lizenz Creative Commons - Namensnennung, Nicht kommerz., Keine Bearbeitung
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