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Rocker in der Bundesrepublik

Rockers in the FRG
[Zeitschriftenartikel]

Lüderitz, Herwig

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-208477

Weitere Angaben:
Abstract Es geht um die Entstehung von Rockergruppen in der Bundesrepublik Deutschland, ihre gesellschaftliche Einschätzung, interne Hierarchie, äußerlichen Merkmale und Aktivitäten. Die seit den 50er Jahren aus den USA übernommene Rockerkultur wird als rebellische Reaktion der Arbeiterjugend auf die Veränderung der Beschäftigungs- und Sozialstruktur gesehen. Die äußerlich durch Motorrad, Lederbekleidung und symbolhafte Abzeichen betonte Gruppenzugehörigkeit dient der Stärkung des Solidaritäts-, Kontinuitäts- und Sicherheitsgefühls des einzelnen. Die Gruppen weisen hierarchische Strukturen auf, die mit Aufnahmeriten verbunden sind und weibliche Mitglieder meist nicht zulassen. Die Aktivitäten bestehen in Freizeittreffen, die vorwiegend zu gemeinsamen Motorradfahren, Kommunikation und dem jährlichen Rockerfest genutzt werden. Die Lust an der Konfrontation wandelte sich zu dem Bedürfnis, ungestört unter Gleichgesinnten zu sein. (HD)
Thesaurusschlagwörter Federal Republic of Germany; hierarchy; recreational activity; social factors; group formation; group membership; youth culture; rocker
Klassifikation Jugendsoziologie, Soziologie der Kindheit
Methode deskriptive Studie
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 1984
Seitenangabe S. 50-64
Zeitschriftentitel Psychologie und Gesellschaftskritik, 8 (1984) 1/2
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet
Lizenz Creative Commons - Namensnennung, Nicht kommerz., Keine Bearbeitung
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