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Response und Responsivität in der Psychologie

[Zeitschriftenartikel]

Waldenfels, Bernhard

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-20573

Weitere Angaben:
Abstract Der Beitrag greift das bekannte Konzept der Response auf, indem er es von seinem behavioristischen Beiwerk befreit und es als Korrektiv empfiehlt gegen kognitivistische und funktionalistische Tendenzen in der Psychologie, die auf eine sozialtechnologische Normalisierung des Verhaltens hinauslaufen. Der Grundzug der Responsivität, der auf K. Goldsteins Bestimmung der Krankheit als mangelnde Responsivität zurückverweist, steht für ein Verhalten, das nicht bloß repetitiv nach Regeln abläuft, sondern immer wieder kreativ von bestehenden Regeln abweicht in der Antwort auf Ansprüche des Fremden. Von daher lassen sich Fremdheitszonen in den verschiedensten Antwortdimensionen ausmachen, so etwa das Hören von Unerhörtem, die Erschließungskraft der Gefühle, die Beunruhigung durch Vergangenes, das Hören auf die fremde Stimme und die nicht individuell zu verrechnenden Ansprüche künftiger Generationen. Eine responsive Orientierung könnte die Human- und Sozialwissenschaften aus dem Schlummer einer selbstbezüglichen Normalität wecken.
Thesaurusschlagwörter psychology; philosophy; creativity
Klassifikation Sozialpsychologie; psychische Störungen, Behandlung und Prävention
Freie Schlagwörter Responsivität; Reaktionen; Psychologische Terminologie
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 1994
Seitenangabe S. 71-80
Zeitschriftentitel Journal für Psychologie, 2 (1994) 2
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet
Lizenz Creative Commons - Namensnennung, Nicht kommerz., Keine Bearbeitung
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