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Untersuchung des ökonomischen Potenzials der "Creative Industries" in Wien

Study of the economic potential of "creative industries" in Vienna
[Zeitschriftenartikel]

Ratzenböck, Veronika; Harauer, Robert; Leo, Hannes

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-204762

Weitere Angaben:
Abstract Der Artikel untersucht das Markt-, Innovations- und Arbeitsplatzpotenzial der so genannten Creative Industries (CIs) in Wien. Dazu gehören die Bereiche Architektur, Audiovisueller Bereich, Bildende Kunst und Kunstmarkt, Darstellende Kunst und Unterhaltungskunst, Grafik, Mode, Design, Literatur und Verlagswesen, Multimedia/Software/Spiele/Internet, Museen und Bibliotheken, Musikwirtschaft sowie Werbung. In einem ersten Schritt werden die Wiener CIs in einem Überblick hinsichtlich der Beschäftigungssituation und ihrer Unternehmensstruktur dargestellt. Die Stärke der CI-Unternehmen liegt im hohen künstlerisch-kreativen Potenzial, in der Ausbildung, in der Wissenschaft und Forschung. In Wien existiert ein sehr ausgeprägtes urbanes und kunstkulturelles Milieu, eine hohe Dichte an Ausbildungsstätten und eine gut ausgebaute Forschungslandschaft, sowohl im universitären als auch im außeruniversitären Bereich. Ein weiteres spezifisches CI-Merkmal ist die wirtschaftliche Interdependenz zwischen Teilen der Wiener Creative Industries-Unternehmen und der öffentlichen Kunst- und Kulturfinanzierung. Die Schwächen der Wiener CIs liegen in der Verwertung, in der geringen Umsetzung des kreativen Potenzials in ökonomische Aktivitäten und im Export. Zurückzuführen ist dies auf die kleinteilige Unternehmensstruktur, die Kapitalschwäche und Managementdefizite. Vor diesem Hintergrund werden in einem zweiten Schritt die Hauptstoßrichtungen für die Entwicklung des CI-Standorts Wien herausgearbeitet, die für alle Sektoren - wenn auch nicht immer im gleichen Umfang - von Bedeutung sind. So umfasst eine nachhaltige Strategie zur Verbesserung des CI-Standorts Wien vier Unternehmens-Dimensionen: (1) eine Wachstumsstrategie, (2) Internationalisierung, (3) Clusterorientierung sowie (4) die Entwicklung von Governancestrukturen. (ICG2)
Thesaurusschlagwörter economic dependence; advertising; culture; architecture; museum; size of enterprise; fine arts; Austria; economic development (on national level); culture industry; internationalization; music; economy; economic situation; Vienna; organizational culture; publishing house; economic efficiency
Klassifikation Kultursoziologie, Kunstsoziologie, Literatursoziologie; Wirtschaftssektoren
Methode anwendungsorientiert; empirisch; empirisch-qualitativ
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 2004
Seitenangabe S. 9-13
Zeitschriftentitel Sozialwissenschaftlicher Fachinformationsdienst soFid (2004) Kultursoziologie und Kunstsoziologie 2004/1
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
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