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Leibliche Andersheit und die soziale Konstruktion von Alterität : Geburtsblindheit im Medienzeitalter

Physical difference and the social construction of alterity
[Zeitschriftenartikel]

Borsca, Maria

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-20372

Weitere Angaben:
Abstract Der vorliegende Beitrag befasst sich mit dem Phänomen der Geburtsblindheit als leibliche Andersheit vor dem Hintergrund geltender soziohistorischer Bedingungen. Wird (leibliche) Andersheit in soziale Bedeutungs- und Bewertungsprozesse aufgenommen, so wird Alterität sozial konstruiert. In unserer Zeit bieten sich insbesondere auch Massenmedien als Sinnstiftungsagenturen an und spielen Alteritätsformationen in den gesellschaftlichen Diskurs über 'Behinderung' ein; hierzu werden empirische Studien vorgestellt. Diese Sinnangebote werden von 'behinderten', wie 'nicht-behinderten' Menschen aufgenommen und in das Selbst- und Weltverständnis integriert: eine geburtsblinde Interviewpartnerin schildert aus einer Innenperspektive (als Rezipientin und Mit-Produzentin) ihre Bewertung des medialen Angebots. Die Auseinandersetzung mit dem Konzept 'Normalität' einerseits und ethische Überlegungen andererseits runden den Beitrag ab.
Thesaurusschlagwörter foreignness; disability; construct; media; mass media; ethics; worldview; blindness; media society; normality
Klassifikation Kommunikationssoziologie, Sprachsoziologie, Soziolinguistik; Sozialpsychologie
Methode deskriptive Studie
Freie Schlagwörter Geburtsblindheit; Alterität
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 2001
Seitenangabe S. 125-142
Zeitschriftentitel Psychologie und Gesellschaftskritik, 25 (2001) 2
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet
Lizenz Creative Commons - Namensnennung, Nicht kommerz., Keine Bearbeitung
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