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Zur Entstehung von Fremdenfeindlichkeit : ethnopsychoanalytische Deutungsmuster

Origins of xenophobia: ethnopsychoanalytical interpretation patterns
[Zeitschriftenartikel]

Waldeck, Ruth

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-20294

Weitere Angaben:
Abstract Fremde können Objekte reger Neugier sein und als Bereicherung erlebt werden oder auch als Projektionsobjekte eigener unliebsamer Anteile dienen. Wie die Fremdenrepräsentanz im Verlauf der kindlichen Entwicklung ausgestaltet wird, ist abhängig von der Offenheit oder Restriktivität in Familie und Gesellschaft. An Beispielen aus dem Roman 'Kindheitsmuster' von Christa Wolf wird verdeutlicht, wie sich schon Kinder von Scham und Angst entlasten können, indem sie tabuisierte Gefühle und Vorstellungen auf Fremde projizieren, in diesem Fall auf die als Haßobjekte gesellschaftlich freigegebenen Juden. Gezeigt wird auch, welche individuelle Verarmung und gesellschaftliche Blindheit durch diesen Selbstentlastungsversuch entsteht.
Thesaurusschlagwörter foreignness; xenophobia; child; childhood; shame; anxiety; tabu; projection; antisemitism
Klassifikation Sozialpsychologie; angewandte Psychologie
Methode Theorieanwendung
Freie Schlagwörter Christa Wolf; Fremde
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 2001
Seitenangabe S. 33-52
Zeitschriftentitel Psychologie und Gesellschaftskritik, 25 (2001) 2
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet
Lizenz Creative Commons - Namensnennung, Nicht kommerz., Keine Bearbeitung
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