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Soziologie des (Hoch-)Leistungssports

Sociology of (highly) competitive sports
[Zeitschriftenartikel]

Anders, Georg

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-201839

Weitere Angaben:
Abstract Durch die Geltung des Konkurrenzprinzips und des Grundsatzes der Chancengleichheit sowie die Regelung des Zugangs zum Wettbewerb und die Durchführung des Wettkampfes unterscheidet sich der Leistungssport vom Breitensport und in noch stärkerem Maße vom Freizeitsport. Da der Leistungssport die tragenden Prinzipien der Leistungs- und Wettbewerbsgesellschaft widerspiegelt, wird er als deren Modell gesehen. Eine Differenzierung in Leistungs-, Hochleistungs- und Spitzensport orientiert sich am Leistungsniveau, wobei die den Leistungssport prägenden Strukturen im Spitzensport - der Terminus Hochleistungssport wird oft synonym verwendet - in einem weltweit verbundenen Wettkampfsystem mit internationalem Leistungsvergleich und rigiden Selektionskriterien organisiert sind. Vor diesem Hintergrund werden die Beziehungen des Hochleistungssports zu den gesellschaftlichen Teilsystemen Medien, Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Bildungs-/Erziehungssystem analysiert. Einen Schwerpunkt der Studie stellt die Organisation des Leistungssports dar. Ein solches System wirft die Frage nach effektiven und - unter Berücksichtigung der Relation von Autonomie- zu Kooperationskosten - effizienten Formen der Steuerung auf. Die Diskussion der Steuerungsproblematik bewegt sich zwischen den Polen (1) rigide zentral gesteuertes und koordiniertes System mit stringenter hierarchischer Ordnung, insbesondere auch im Nachwuchsleistungssport, und (2) pluralistisches System mit starker dezentraler Eigenverantwortung, die Vorteile lokaler und regionaler Bedingungen mit einbezieht. Der Steigerungslogik des Hochleistungssports entspringt die Suche nach den Determinanten, die den internationalen Erfolg bestimmen. (ICF2)
Thesaurusschlagwörter market; organization; politics; discussion; sports; Federal Republic of Germany; mass media; steering; sports association; competition; complexity; control process; sociology of sports; occupation in the field of sports; athlete; sports policy; confidence; science
Klassifikation Organisationssoziologie, Militärsoziologie; Freizeitforschung, Freizeitsoziologie
Methode anwendungsorientiert; deskriptive Studie; empirisch; empirisch-quantitativ
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 2008
Seitenangabe S. 9-20
Zeitschriftentitel Sozialwissenschaftlicher Fachinformationsdienst soFid (2008) Freizeit - Sport - Tourismus 2008/1
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
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