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The Northern Ireland agreement : an explication of a political milestone

Das Nordirland-Abkommen: Erklärung eines politischen Meilensteins
[Zeitschriftenartikel]

Hayes, Bernadette C.; McAllister, Ian

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-199859

Weitere Angaben:
Abstract 'Am Karfreitag, den 10. April 1998 wurde das Nordirlandabkommen von allen politischen Parteien Nordirlands unterzeichnet. Sowohl von den politischen Kommentatoren und politischen Beobachtern wurde das Hauptziel des Abkommens, das Unvereinbare zu vereinbaren, als eine bedeutende Errungenschaft angesehen, nämlich die beiden religiösen Gemeinschaften in Nordirland, die Protestanten und Katholiken, die Unionisten und Nationalisten, die Loyalisten und die Republikaner in einem gerechten und dauerhaften Abkommen, das die unterschiedlichen Traditionen respektiert, zusammenzubringen. In welchem Ausmaß wurde dieses Ziel erreicht? Um eine Antwort auf diese Frage zu finden und ein Verständnis davon zu vermitteln, wie das Abkommen versucht, einen akzeptablen politischen Kompromiß für beide religiösen Gruppen zu finden, richtet sich dieser Artikel auf die folgenden drei Streitfragen: Zunächst werden Hintergrundinformationen im Sinne von aktuellen sozialen und politischen Beziehungen zwischen den beiden religiösen Traditionen präsentiert. Es folgt ein kurzer historischer Überblick über die Intensität und das Ausmaß des Konfliktes, wie auch sein Einfluß auf die laufenden demokratischen Entscheidungen in dieser Provinz. Schließlich werden die eigentlichen Bedingungen des Abkommens, seine öffentliche Akzeptierbarkeit unter den beiden religiösen Gruppen ebenso wie die Chancen für einen friedlichen und andauernden Ausgleich in Nordirland geprüft.' (Autorenreferat)

'On Good Friday, the 10th April 1998, the Northern Ireland Agreement was formally endorsed by all the major political parties in Northern Ireland. Considered a landmark achievement by both political analysts and commentators alike, the primary purpose of the agreement was to reconcile the irreconcilable; to bring together the two religious communities of Northern Ireland, Protestant and Catholic, Unionist and Nationalist, Loyalist and Republican, in an equitable and lasting accommodation that would respect their differing traditions and heritage. To what extent was this objective met? To answer this question and to provide an understanding of how the agreement sought to find a political compromise acceptable to both religious communities, this article addresses the agreement in terms of the following three issues. First, some background information in terms of the current social and political relations between the two religious traditions in Northern Ireland is presented. This is followed by a brief historical overview of the scale and intensity of the conflict as well as its impact for current democratic governance within the province. Finally, the actual terms of the agreement, its public acceptability among the two religious communities, as well as its chances of achieving a peaceful and lasting settlement within Northern Ireland are examined.' (author's abstract)|
Thesaurusschlagwörter Great Britain; peace treaty; peacekeeping; Ireland; religious movement; conflict mediation; nationalism
Klassifikation Staat, staatliche Organisationsformen; politische Willensbildung, politische Soziologie, politische Kultur
Methode empirisch; empirisch-quantitativ
Sprache Dokument Englisch
Publikationsjahr 1998
Seitenangabe S. 167-180
Zeitschriftentitel ZA-Information / Zentralarchiv für Empirische Sozialforschung (1998) 43
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
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