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Interessen und Interessenhandeln von IT-Beschäftigten: Fokus Entwickler : Beitrag zum Workshop "Individuelles Interessenhandeln kontra kollektive Interessenvertretung? Ingenieure und Informatiker als Herausforderung an Betriebsräte" am 04. März 2004 im Internationalen Begegnungszentrum (Lichtenberghaus) der TU Darmstadt

Interests and interest action of IT employees - focus on developers : contribution to the workshop "Individual interest action versus collective representation of interests? Engineers and computer scientists as a challenge for works councils"
[Konferenzbeitrag]

Boes, Andreas

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-199351

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber Institut für Sozialwissenschaftliche Forschung e.V. ISF München
Abstract Der Beitrag präsentiert die empirischen Ergebnisse von zwei Untersuchungen aus dem Jahr 2002 zu Interessen und Interessenhandeln von IT-Beschäftigten. Im Mittelpunkt der Ausführungen stehen Software-Entwickler. Dabei handelt es sich um Beschäftigte, die meist eine Hochschulausbildung in Informatik oder Ingenieurwissenschaft absolviert haben. Sie arbeiten in den Softwareentwicklungsabteilungen von Standardsoftwareherstellern oder als Spezialisten in Kundenprojekten. Für die Bemühungen von Betriebsräten und Gewerkschaften stellen sie neben den Servicetechnikern und Rechenzentrumsfachleuten wohl die Schlüsselgruppe für die Etablierung einer modernen Mitbestimmung in der IT-Industrie dar. Die ausgewählten Fallunternehmen stammen allesamt aus dem Marktsegment Software, IT-Dienstleistungen und IT-Beratung, also dem Bereich, der die höchste Wachstumsdynamik und die geringste Bindung an traditionelle Mitbestimmungsstrukturen aufweist. Gerade hier, so die Vermutung des Autors, sollte sich der Wandel der Arbeitsbeziehungen am deutlichsten zeigen. Im ersten Schritt setzt sich der Verfasser mit der Veränderung der 'Großwetterlage' nach dem Ende des New Economy-Hype 2001 in der IT-Industrie auseinander. Die These lautet hier, dass diese Branche mit Blick auf die Entwicklung der Arbeitsbeziehungen am Beginn einer Gezeitenwende steht. Im nächsten Schritt werden Detailanalysen der Interessen und des Interessenhandelns der IT-Beschäftigten zu zentralen Interessenbereichen vorgelegt. Dazu gehören (1) die Sicherheit des Arbeitsplatzes, (2) Arbeitszeit und Lebenszeit, (3) Gehalt und Karriere, (4) Qualifizierung und Marktwert sowie (5) Selbstbestimmung und Mitbestimmung. Im abschließenden Schritt geht es darum, die Ergebnisse hinsichtlich der Frage zusammen zu fassen, vor welche Herausforderungen Betriebsräte und Gewerkschaften gestellt sind. (ICG2)
Thesaurusschlagwörter labor; working conditions; labor relations; work culture; employee; works council; IT industry; interest orientation; representation of interests; new economy; qualification; job security; working hours; salary; career; leisure time; codetermination; self-determination; trade union
Klassifikation Industrie- und Betriebssoziologie, Arbeitssoziologie, industrielle Beziehungen; Arbeitswelt; Berufsforschung, Berufssoziologie
Methode empirisch; empirisch-qualitativ
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 2004
Erscheinungsort München
Seitenangabe 15 S.
Schriftenreihe Arbeitspapier des Projekts ARB-IT2, 6
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
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