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Perspektiventriangulation im professionellen Fallbezug : exemplarische Annäherungen an biografische Voraussetzungen pädagogischen Fallverstehens

Perspective triangulation in professional case reference : exemplary approaches to biographical preconditions of pedagogical case understanding
[Konferenzbeitrag]

Bauer, Petra; Wiezorek, Christine

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-152572

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber Deutsche Gesellschaft für Soziologie (DGS)
Abstract "Es entspricht einer gängigen Vorstellung unseres Alltagsdenkens, dass wechselseitiges Verstehen zwischen Personen von ähnlichen sozialen Erfahrungen abhängt. Übertragen auf professionelle pädagogische (Hilfe-)Beziehungen bzw. Beratungskontexte verbindet sich damit häufig die Erwartung von (erwachsenen) KlientInnen, dass Professionelle sie besser behandeln, beraten, betreuen können, wenn sie einem ähnlichen Lebensumfeld entstammen bzw. problematische Erfahrungen selbst durchlebt haben. In der Selbsthilfe, aber auch auf Seiten der Professionellen wird dies in manchen Bereichen systematisch zu nutzen versucht (z.B. in der Drogenberatung, im Peer Counseling, etc.). In anderen Feldern, wie in der Schule, findet sich diese Erwartung so zwar nicht, dennoch verweisen biografieorientierte Studien zu LehrerInnen bzw. SchülerInnen am Rande darauf, dass ein Fallverstehen eher gelingt, wenn LehrerIn und SchülerIn einen konjunktiven Erfahrungsraum (z.B. über die Milieuzugehörigkeit) teilen. Anhand dreier Beispiele aus der Forschungspraxis der Verfasserinnen wollen diese der Frage nachgehen, welche Bedeutung der habituellen Übereinstimmung zwischen Professionellen und Klienten zukommen kann, sowie, inwiefern die habituelle Übereinstimmung Professionalität begrenzt bzw. über diese 'eingeholt' werden kann. Die Beispiele entstammen verschiedenen fallrekonstruktiv angelegten Forschungszusammenhängen, in denen die unterschiedlichen Perspektiven a) von SupervisorInnen und SupervisandInnen eines psychiatrischen Teams, b) von LehrerInnen und SchülerInnen einer Hauptschule und c) von Beraterin und Klientin einer Familienberatungsstelle erhoben wurden. Auf der Grundlage dieser Fallstudien möchten sie zum einen die Frage nach professionstheoretischen Implikationen diskutieren, die sich insbesondere - so die These - als Frage nach der Bestimmung der Grenzen professionellen Fallverstehens stellt. Zum anderen soll diskutiert werden, inwiefern über die methodische Perspektiventriangulation die Dimension des professionellen pädagogischen Fallverstehens als eine (auch) auf habitueller Übereinstimmung beruhende bestimmt werden kann." (Autorenreferat)
Thesaurusschlagwörter Federal Republic of Germany; supervision; counseling; client; teacher-pupil relationship; Hauptschule; habits; psychiatry; team; biography; counselor; family counseling; success-failure; understanding; pedagogics; life career; assistance; drug counseling
Klassifikation Forschungsarten der Sozialforschung; Bildungswesen Sekundarstufe I; Sozialwesen, Sozialplanung, Sozialarbeit, Sozialpädagogik
Methode Dokumentation; Theorieanwendung
Titel Sammelwerk, Herausgeber- oder Konferenzband Die Natur der Gesellschaft: Verhandlungen des 33. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Soziologie in Kassel 2006. Teilbd. 1 u. 2
Herausgeber Rehberg, Karl-Siegbert
Konferenz 33. Kongress "Die Natur der Gesellschaft". Kassel, 2006
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 2008
Verlag Campus Verl.
Erscheinungsort Frankfurt am Main
Seitenangabe S. 1576-1584
ISBN 978-3-593-38440-5
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
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