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Biographische Diskontinuität im Kontext mehrjähriger Forschungsbeziehungen

Biographical discontinuity in the context of research relationships over several years
[Konferenzbeitrag]

Bereswill, Mechthild

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-152554

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber Deutsche Gesellschaft für Soziologie (DGS)
Abstract "Der Beitrag bezieht sich auf eine Längsschnittuntersuchung zu den biographischen Entwicklungsprozessen von sozial randständigen jungen Männern. Erstmals während ihres Aufenthaltes im ost- und westdeutschen Jugendstrafvollzug interviewt, wurden ihre Biographien nicht nur rückblickend für die Zeit vor der Inhaftierung, sondern auch nach der Entlassung über mehrere Jahre hinweg in fortgesetzten Längsschnittinterviews erhoben und untersucht. Im Mittelpunkt der Studie steht die biographische Verarbeitung eines Freiheitsentzugs im Kontext zahlreicher Übergangskonflikte, geprägt durch ein hohes Maß an institutionellen und bindungsbiographischen Diskontinuitäten. Im Zusammenhang dieser spezifischen Konstellation zeigen sich grundsätzliche methodologische und forschungsethische Herausforderungen, in denen Fragen einer Perspektiventriangulierung über die Zeit - im Längsschnitt bis zu sieben Jahren - sich mit forschungsethischen Fragen der Gestaltung einer mehrjährigen Forschungsbeziehung überschneiden: Wie lassen sich verschiedene Interviews aufeinander beziehen; welche Zeitperspektiven ergeben sich daraus? Was erfahren wir über die Kontinuität und den Wandel biographischer Handlungsmuster über mehrere Jahre hinweg? Wie gestaltet sich eine mehrjährige Forschungsbeziehung? Welche forschungsethische Verantwortung ist mit einer solchen Beziehung verbunden? Diese Fragen gewinnen im Kontext von hoch diskontinuierlichen Biographien, geprägt durch zahlreiche Beziehungsabbrüche und wiederholte Marginalisierungserfahrungen an Brisanz und verweisen darauf, wie bedeutsam es ist, systematisch auf die Qualität der Forschungsbeziehung zu reflektieren und diesen Schritt in den Erkenntnisprozess zu integrieren." (Autorenreferat)
Thesaurusschlagwörter Federal Republic of Germany; adolescent; biography; life career; continuity; execution of sentence; research; ethics; science ethics; action; action orientation; marginality; cognitive interest; social relations; prisoner; scientist
Klassifikation Wissenschaftstheorie, Wissenschaftsphilosophie, Wissenschaftslogik, Ethik der Sozialwissenschaften; Forschungsarten der Sozialforschung; Kriminalsoziologie, Rechtssoziologie, Kriminologie
Methode Dokumentation; empirisch; empirisch-qualitativ
Titel Sammelwerk, Herausgeber- oder Konferenzband Die Natur der Gesellschaft: Verhandlungen des 33. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Soziologie in Kassel 2006. Teilbd. 1 u. 2
Herausgeber Rehberg, Karl-Siegbert
Konferenz 33. Kongress "Die Natur der Gesellschaft". Kassel, 2006
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 2008
Verlag Campus Verl.
Erscheinungsort Frankfurt am Main
Seitenangabe S. 1594-1601
ISBN 978-3-593-38440-5
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
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