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Alltägliches Emotions- und Grenzmanagement : Herausforderungen an die Subjekte und ihre Familien

Everyday management of emotions and limits : challenges for the subjects and their families
[Konferenzbeitrag]

Szymenderski, Peggy

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-152457

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber Deutsche Gesellschaft für Soziologie (DGS)
Abstract "Ausgangspunkt der Überlegungen sind die zunehmenden Vermischungen von Arbeit und Leben bzw. Familie in den alltäglichen Lebensführungen der Subjekte. Verschiedene Studien belegen, dass veränderte Erwerbsbedingungen im familialen Alltag bewältigt werden müssen und somit auch das Familienleben anforderungsreicher und komplexer wird, bspw. was die zeitlichen und räumlichen Verknüpfungen betrifft. Dadurch werden die schon unter fordistischen Bedingungen zu beobachtende Ambivalenzen sowie emotionalen Spannungen weiter forciert. Die Herstellung eines gemeinsamen familialen Alltags wird jedoch nicht nur durch zeitliche, räumliche oder berufsbiographische Entgrenzungen beeinflusst. Zu betrachten sind auch Entgrenzungen auf der emotionalen Dimension. Ausgehend von der Annahme, dass die Subjekte 'Border Crossers' sind, die tag für tag zwischen den Lebensbereichen Familie und Erwerbsarbeit pendeln und sich so in einem ständigen Wechsel zwischen den unterschiedlichen Logiken und Anforderungen beider Bereiche befinden, gehe ich der Frage nach, welche emotionalen Wechselwirkungen bei entgrenzt Arbeitenden eine Rolle im Alltag spielen und wie sie damit umgehen. Dabei gilt es heraus zu arbeiten, wie und warum sich bei dieser Grenzarbeit geschlechtsspezifische Differenzen erkennen lassen. Dies versucht die Verfasserin auf der Grundlage eigener qualitativer empirischer Untersuchungen am Beispiel von Polizistinnen und Polizisten. Es soll gezeigt werden, dass Emotionen keine Randbedingung, sondern ein wesentlicher Bestandteil der 'Arbeit des Alltags' sind. Darüber hinaus ist eine Assoziation von Weiblichkeit und Emotionalität überholt, denn bezogen auf den gesamten Lebenszusammenhang der Subjekte gilt das für beide Geschlechter, jedoch mit unterschiedlichen Auswirkungen auf die individuellen Handlungspraktiken. Es werden Anforderungen an die Subjekte und ihre Familien herausgearbeitet, die die meist unsichtbare Bearbeitung von Gefühlen im Wechsel von beruflichen und familialen Alltag, das mentale Umschalten sowie die Bearbeitung der 'Grenze' zwischen der Erwerbs- und Familienwelt betreffen."
Thesaurusschlagwörter Federal Republic of Germany; police; police officer; work-family balance; gender-specific factors; labor; occupation; family; workload; working hours; life; everyday life; interdependence; emotionality; life sphere; woman; man; impact; action orientation; gainful work; family work
Klassifikation Industrie- und Betriebssoziologie, Arbeitssoziologie, industrielle Beziehungen; Familiensoziologie, Sexualsoziologie
Methode Dokumentation; empirisch; empirisch-qualitativ
Titel Sammelwerk, Herausgeber- oder Konferenzband Die Natur der Gesellschaft: Verhandlungen des 33. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Soziologie in Kassel 2006. Teilbd. 1 u. 2
Herausgeber Rehberg, Karl-Siegbert
Konferenz 33. Kongress "Die Natur der Gesellschaft". Kassel, 2006
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 2008
Verlag Campus Verl.
Erscheinungsort Frankfurt am Main
Seitenangabe S. 1729-1740
ISBN 978-3-593-38440-5
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
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