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Vom Umgang mit Instabilitäten: Wie WebWorker ihre soziale Lage bearbeiten

Dealing with instabilities: how Web workers handle their social situation
[conference paper]

Manske, Alexandra

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Please use the following Persistent Identifier (PID) to cite this document:http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-145047

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Corporate Editor Deutsche Gesellschaft für Soziologie (DGS)
Abstract "Inwieweit Instabilitätserfahrungen und -erwartungen die subjektive Bedeutung von Arbeit sowie ihre Verarbeitungsmuster prägen, ist Gegenstand des Referates. Am Beispiel eines Randgebietes von 'Normalarbeit', der Internetökonomie, wird die widersprüchliche Neuschneidung von sozialer Integration diskutiert. Anhand qualitativer Untersuchungsergebnisse wird gezeigt, wie hochqualifizierte, solo-selbständige NetWorker ihre soziale Lage bearbeiten. Die soziale Lage von NetWorkern, so die These, lässt sich als marktradikal vermittelte Lebenslage fassen, die zudem eine Prekarisierung auf hohem Niveau widerspiegelt. Von prekär lässt sich neben dem nur teilweise existenzsichernden Einkommen insoweit sprechen als dass sich die soziale Lage von NetWorkern durch eine widersprüchliche institutionelle Teilhabe auszeichnet; zwar erwerbstätig, sind NetWorker weitgehend aus sozialstaatlichen Sicherungssystemen ausgeschlossen. Infolgedessen nimmt die Bedeutung von Erwerbsarbeit für die Stabilisierung der Lebenslage zu. Die damit verbundenen, spezifischen Instabilitätserfahrungen werden als Ausdruck widersprüchlicher sozialer Integration gedeutet. Jedoch ist eine Prekarisierung auf hohem Niveau nicht gleichzusetzen mit einer Entstrukturierung sozialer Ungleichheiten. Alles andere als kontingent, sind subjektive Bewältigungsressourcen kapitalabhängig und mit spezifischen 'sozialen Fallhöhen' versehen. Vor diesem gemeinsamen Erfahrungshintergrund offenbaren sich Muster, die auf eine differenziert subjektive Verarbeitung von Instabilitäten hindeuten. Sie werden in Anlehnung an vertikale Beschreibungsmodelle geordnet und begrifflich zu den Handlungsstrategien 'Unternehmer', 'Dienstleister' und 'Künstler' verdichtet. So soll ein jeweils spezifischer Umgang mit Instabilitätserfahrungen bzw. -erwartungen gezeigt werden, in denen z. B. Unterscheidungen von 'Arbeit' und 'Nicht-Arbeit' aufscheinen." (Autorenreferat)
Classification Interactive, electronic Media; Information and Documentation, Libraries, Archives; Information Management, Information Processes, Information Economics; Occupational Research, Occupational Sociology
Method descriptive study
Free Keywords Internet; Informationsberuf; Informationsgesellschaft; ungeschützte Beschäftigung; soziale Lage; Coping-Verhalten; Arbeitsbedingungen; Arbeitsverhalten; Erwerbsarbeit; soziale Integration; soziale Ungleichheit; Dienstleistungsgesellschaft; Arbeitskraftunternehmer; Normalarbeitsverhältnis; Plenarveranstaltungen; Plenum X Der ungleiche ›Wert‹ der Arbeit;
Collection Title Soziale Ungleichheit, kulturelle Unterschiede: Verhandlungen des 32. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Soziologie in München. Teilbd. 1 und 2
Editor Rehberg, Karl-Siegbert
Conference 32. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Soziologie "Soziale Ungleichheit - kulturelle Unterschiede". München, 2004
Document language German
Publication Year 2006
Publisher Campus Verl.
City Frankfurt am Main
Page/Pages p. 693-709
ISBN 3-593-37887-6
Status Published Version; reviewed
Licence Deposit Licence - No Redistribution, No Modifications
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