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"Not ist hierarchisch, Smog ist demokratisch" oder "Umweltbelastungen sind sozial ungleich verteilt"? : eine nähere Beleuchtung der gegenläufigen Positionen von Ulrich Beck und des Environmental Justice-Konzeptes

"Neediness is hierarchical, smog is democratic" or "environmental impacts are distributed in a socially unequal manner"? : closer illumination of the contradictory viewpoints of Ulrich Beck and the concept of environmental justice
[Konferenzbeitrag]

Becker, Anja

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-143429

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber Deutsche Gesellschaft für Soziologie (DGS)
Abstract "Ein Kern der Diskussion über die Risikogesellschaft ist, dass sich die soziale Verteilung der heutigen Umweltrisiken wesentlich von der Verteilung von Reichtümern unterscheide, da von Umweltbelastungen 'alle gleichermaßen betroffen' seien. Kontrovers dazu wird in der Debatte über 'Environmental Justice' (E.J.) die sozial ungleiche Verteilung von Umweltschadstoffen in den Bezug zu vertikaler sozialer Ungleichheit gestellt. Wie kann es sein, dass das Thema 'Umwelt/ Umweltbelastungen' so verschieden betrachtet wird? In diesem Vortrag soll die These des E.J.-Ansatzes, dass es viele gesellschaftlich produzierte Umweltbelastungen gibt, die sozial ungleich verteilt sind, näher beleuchtet werden. Es werden die wichtigsten inhaltlichen Komponenten der E.J.-Forschung herausgefiltert, welche die Argumentation um die Thesen von Ulrich Beck erhellen können. Die Hauptintention ist es, einen Beitrag zur Klärungdes Zusammenhangs von umweltbezogener Ungleichheit mit sozialer Ungleichheit zu leisten und eine Hilfe zu einer systematischen Betrachtung zu geben. Dazu werden folgende Punkte angesprochen: Welche Umweltrisiken werden jeweils (bei U.Beck und in der E.J.-Forschung) berücksichtigt? Können diese, z.B. durch die Beachtung ihrer spezifischen räumlichen und zeitlichen Verteilungsmuster, differenziert und unterschieden werden? Gibt es Kriterien - wie z.B. sozial unterschiedliche Möglichkeiten des Folge-Umgangs und der Kompensation - die die Folgen der Schadstoffexposition weiter verstärken? (Viele) Umweltrisiken relativieren somit eben nicht die vertikale soziale Ungleichheit, sondern verstärken diese noch: letztendlich kommt 'zur Not auch noch der Smog' hinzu. Somit können auch Umweltrisiken eine grundsätzliche Dimension der vertikalen sozialen Ungleichheit darstellen. Dies gilt nicht nur für das Ursprungsland der E.J.-Diskussion, die USA, sondern auch z.B. für die BRD, trotz der sozioökonomischen Unterschiede und der Unterschiede in den Umweltbedingungen." (Autorenreferat)
Thesaurusschlagwörter Federal Republic of Germany; United States of America; risk society; environmental impact; environment; risk; pollutant; stress; social problem; social inequality; distribution; inequality; consequences; North America
Klassifikation Allgemeine Soziologie, Makrosoziologie, spezielle Theorien und Schulen, Entwicklung und Geschichte der Soziologie; Sonstiges zur Soziologie
Methode deskriptive Studie
Titel Sammelwerk, Herausgeber- oder Konferenzband Soziale Ungleichheit, kulturelle Unterschiede: Verhandlungen des 32. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Soziologie in München. Teilbd. 1 und 2
Herausgeber Rehberg, Karl-Siegbert
Konferenz 32. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Soziologie "Soziale Ungleichheit - kulturelle Unterschiede". München, 2004
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 2006
Verlag Campus Verl.
Erscheinungsort Frankfurt am Main
Seitenangabe S. 2754-2762
ISBN 3-593-37887-6
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
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