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Medienkultur im Zeitalter des Globalismus

Media culture in the age of globalism
[Konferenzbeitrag]

Müller-Doohm, Stefan

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-139816

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber Deutsche Gesellschaft für Soziologie (DGS)
Abstract "Einleitend werden in theoretisch-begrifflicher und empirischer Perspektive die Prozesse der Globalisierung behandelt. Dabei liegt der Schwerpunkt auf den informations- und kommunikationstechnologischen Innovationen. Diese schaffen einerseits die infrastrukturellen Voraussetzungen für die Globalisierung (z.B. World-Wide-Web, Internet) und stellen in ihrer Kombination einen neuartigen (digitalen) Medientyp dar. Andererseits sind die Netzsysteme ein nur strukturierender Faktor bei der globalen Verflechtung und Verdichtung. Im Anschluß daran geht es im zweiten Schritt darum, die ökonomisch begründeten Machtverhältnisse transparent zu machen. Welches kommunikative Einflußpotential repräsentieren die transnationalen Multimedienkonzerne? Diese Analyse führt im dritten Schritt zur Frage, welche Relation zwischen 'alten' und 'neuen' Medien (Programmedien versus interaktives Kommunikationssystem) besteht und welche soziale Bedeutung für die Kommunikationsverhältnisse diesen beiden Medientypen jeweils zukommt. Mit der Beantwortung dieser Frage sind die inhaltlichen Voraussetzungen geschaffen, um im vierten Schritt die zentrale Problemstellung zu entfalten: Der Begriff der Medienkultur wird unter drei Aspekten diskutiert: 1) die Medien in ihrer Funktion der Vermittlung von Kulturen, die in ihrer Heterogenität Anspruch auf gleichberechtigte Repräsentation stellen (Multikulturalismus und 'free flow of communication') 2) die Medien in ihrer Funktion als Produzenten von (kommerzieller) Kultur, die spezifi sche Deutungsmuster und übergreifende Sinnangebote beinhalten (Agenda-setting im globalen Maßstab) 3) die Auswirkung der sich verändernden Medienstrukturen auf die kulturellen Räume nationaler Gesellschaften (Visualisierung der Kommunikate, Temposteigerung und Intensivierung der Kommunikation, Delokalisierung). Im fünften Schritt geht es darum, die Ergebnisse über die Analyse der Globalisierung und die Ergebnisse über die Analyse der Medienkultur miteinander zu verknüpfen: Die parallelen Tendenzen von Zentralisierung und Differenzierung im globalen Geflecht der Kommunikation werden unter dem Leitthema des Soziologenkongresses ('Integration und Differenz') erörtert. In welche Richtung gehen die Veränderungen des kulturellen Gefüges der Gesellschaft, die durch den Wandel der kommunikativen Infrastruktur ausgelöst werden?" (Autorenreferat)
Thesaurusschlagwörter media; culture; globalization; new media; information technology; data network; communication media
Klassifikation interaktive, elektronische Medien
Methode Grundlagenforschung
Titel Sammelwerk, Herausgeber- oder Konferenzband Differenz und Integration: die Zukunft moderner Gesellschaften ; Verhandlungen des 28. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Soziologie in Dresden 1996
Herausgeber Hradil, Stefan
Konferenz 28. Kongreß der Deutschen Gesellschaft für Soziologie "Differenz und Integration. Die Zukunft moderner Gesellschaften". Dresden, 1996
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 1997
Verlag Campus Verl.
Erscheinungsort Frankfurt am Main
Seitenangabe S. 710-722
ISBN 3-593-35852-2
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
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