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Aufstiegsprozesse und sozialer Habitus: zur Analyse von (Berufs-)Biographien von Managern

Advancement processes and social behavior: analysis of (career) biographies of managers
[Konferenzbeitrag]

Jost, Gerhard

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-139491

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber Deutsche Gesellschaft für Soziologie (DGS)
Abstract "In diesem Beitrag werden Ergebnisse einer empirischen Studie über Berufsbiographien von ManagerInnen vorgestellt, bei der an die theoretische Position von Bourdieu angeschlossen wird. Es wird herausgearbeitet, welche Habitusformen sich in den berufsbiographischen Konstruktionen zeigen. Der Aufbau auf das Habituskonzept und seinen Annahmen erscheint in diesem Forschungskontext sinnvoll, da sich die Berufsbiographien als spezifisches kulturelles Kapital für Beförderungen bzw. Aufstiege erweisen und etwa in Bewerbungsgesprächen dargelegt werden müssen. Die Präsentation der Berufsbiographie wird als wesentlicher 'Einsatz' betrachtet, mit dem im beruflichen Feld des Managements die Profitchancen steigen oder sinken, d.h. Aufstiege erreicht bzw. verunmöglicht werden. Dementsprechend orientieren sich die biographischen Darstellungen von Sinnzusammenhängen wesentlich an (latenten) Regeln des beruflich-betrieblichen Feldes, die bestimmte Denk-, Wahrnehmungs- und Handlungsschemata nahelegen. Diese verinnerlichten Schemata und Strukturen werden mit Interpretationsverfahren der qualitativen Sozialforschung rekonstruiert. Interessant erscheinen Manager als Untersuchungsobjekte, weil das grundsätzliche Thema - zumindest aus einer 'objektiven', gesellschaftliche Definitionsprozesse berücksichtigenden Position - '(beruflicher) Erfolg' ist: Die in die Studie einbezogene Gruppe von (elf) ManagerInnen ist in der ersten oder zweiten Ebene von Groß- und Mittelbetrieben tätig. Insofern können hier Erkenntnisse deutlich werden, wie bei einer solchen Gruppe auftretende Diskontinuitäten und soziale Differenz (besonders bei klassenüberschreitenden Aufstiegen) mit der Ausbildung eines spezifischen Habitus einhergehen, der sich in der Präsentation der (Berufs-)Biographie manifestiert." (Autorenreferat)
Thesaurusschlagwörter job success; qualification; occupational situation; occupational group; management; career advancement; job history; career; social differentiation; social advancement; self-presentation; manager; habits; success; biography
Klassifikation Berufsforschung, Berufssoziologie
Methode empirisch; empirisch-qualitativ
Titel Sammelwerk, Herausgeber- oder Konferenzband Differenz und Integration: die Zukunft moderner Gesellschaften ; Verhandlungen des 28. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Soziologie im Oktober 1996 in Dresden ; Band 2: Sektionen, Arbeitsgruppen, Foren, Fedor-Stepun-Tagung
Herausgeber Rehberg, Karl-Siegbert
Konferenz 28. Kongreß der Deutschen Gesellschaft für Soziologie "Differenz und Integration. Die Zukunft moderner Gesellschaften". Dresden, 1996
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 1997
Verlag Westdt. Verl.
Erscheinungsort Opladen
Seitenangabe S. 64-68
ISBN 3-531-12878-7
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
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