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Unterschiedliche Perzeptionen der Sozialen Betriebshilfe in der Landwirtschaft

Different perceptions of social company assistance in agriculture
[Konferenzbeitrag]

Wiesinger, Georg

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-139168

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber Deutsche Gesellschaft für Soziologie (DGS)
Abstract "Die durch den landwirtschaftlichen Strukturwandel bedingte Abnahme an betrieblichen Arbeitskräften ist eine der Ursachen für das Entstehen verschärfter Problemsituationen bei z.B. Unfall, Krankheit, Tod einer zentralen betrieblichen Arbeitskraft. Selbst ein hoher Mechanisierungsgrad kann in der Regel die entstandenen Lücken nicht mehr schließen. Bei diesen unvorhersehbaren Ereignissen wird nicht nur der Ablauf der betrieblichen Organisation, sondern auch die des landwirtschaftlichen Haushaltes empfindlich gestört. Aber nicht nur die objektiv geänderten sozio-ökonomischen Bedingungen der landwirtschaftlichen Produktion führen zu einem erhöhten Bedarf an rasch einsatzfähigen, fachlich kompetenten Ersatzarbeitskräften, neue Lebensorientierungen finden auch in der bäuerlichen Jugend zunehmend Eingang. Dies äußert sich im Wunsch nach einer vollen Teilnahme an der modernen Industrie- und Freizeitgesellschaft, Anspruch auf Urlaub, Entspannung, Weiterbildung usw. Ob diesen Bedürfnissen entsprechend Rechnung getragen werden kann, hängt wesentlich von der Verfügbarkeit der erforderlichen Ersatzarbeitskräfte ab. Empirisch läßt sich beobachten, daß der Bedarf an sozialen Hilfsmaßnahmen zunimmt, die Zahl der für soziale Einsätze in der Landwirtschaft zur Verfügung stehenden BetriebshelferInnen hingegen stark rückläufig ist. Demographisch läßt sich dieser Rückgang alleine nicht erklären, vielmehr dürfte dabei die Unzufriedenheit mit der Arbeitssituation ausschlaggebend sein. Im Forschungsprojekt galt es die Gründe für diese gegenwärtige Entwicklung in allen ihren Dimensionen zu analysieren. Da im Ergebnis sozial-psychologischen Aspekten, komplementär divergierenden Erwartungshaltungen und Rollenzuweisungen eine entscheidende Bedeutung zukommt, wird bei Reformmaßnahmen ein hohes Maß an Bewußtseinsarbeit und solidarischem Verständnis unerläßlich, damit in einer auf individuelle Bedürfnisse ausgerichteten Gesellschaft soziale und auf kollektiver Verantwortung basierende Institutionen die an ihnen herangetretenen Aufgaben erfüllen können." (Autorenreferat)
Thesaurusschlagwörter perception; agriculture; farm; structural change; capacity to work; mechanization; socioeconomic effects; agricultural production; expectation; role ascription; state of destitution
Klassifikation Agrarsoziologie
Methode empirisch; empirisch-qualitativ
Titel Sammelwerk, Herausgeber- oder Konferenzband Differenz und Integration: die Zukunft moderner Gesellschaften ; Verhandlungen des 28. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Soziologie im Oktober 1996 in Dresden ; Band 2: Sektionen, Arbeitsgruppen, Foren, Fedor-Stepun-Tagung
Herausgeber Rehberg, Karl-Siegbert
Konferenz 28. Kongreß der Deutschen Gesellschaft für Soziologie "Differenz und Integration. Die Zukunft moderner Gesellschaften". Dresden, 1996
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 1997
Verlag Westdt. Verl.
Erscheinungsort Opladen
Seitenangabe S. 222-227
ISBN 3-531-12878-7
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
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