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Die Statuspassage in den Beruf als Sozialisationsprozeß

Status passage to an occupation as a socialization process
[Konferenzbeitrag]

Helling, Vera; Mönnich, Ingo; Witzel, Andreas

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-137791

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber Deutsche Gesellschaft für Soziologie (DGS)
Abstract "Der Übergang in den Beruf umfaßt, so zeigen Ergebnisse aus dem Forschungsprojekt 'Statuspassagen in die Erwerbstätigkeit' des Bremer Sonderforschungsbereichs, mehr als die sogenannte Erste und Zweite Schwelle. Vielmehr ist die gesamte Statuspassage als Sozialisationsprozeß zu konzipieren, in dem junge Erwachsene sich mit komplexen Anforderungen der Lebenslaufgestaltung auseinandersetzen. Sie müssen berufliche Interessen entwickeln, Erfahrungen verarbeiten, Perspektiven aufbauen, Fehlentscheidungen korrigieren, private und berufliche Pläne in Einklang bringen, kurz: eine Balance zwischen individuellen Interessen und gesellschaftlichen Vorgaben herstellen. Deshalb finden wir im Prozeß der Berufsfindung und Verberuflichung längerfristige und grundlegendere Problemstellungen der Entwicklung einer Berufsbiographie, die auch (nicht allein durch Arbeitsmarktfriktionen zu erklärende) Prozesse der Um- und Neuorientierung einschließen. Diese Implikationen der Statuspassagensozialisation werden in der Übergangsforschung leicht unterschätzt, wenn Umwege und neue Wege in der Statuspassage von der Schule in den Beruf einseitig negativ als Brüche beurteilt werden. Auf der Basis biographischer Interviews mit jungen Fachkräften aus Bremen und München, die 1989 ihre Ausbildung beendeten, haben wir die spezifischen Aufgabenstellungen der Statuspassage rekonstruiert. Sie beziehen sich auf die Herstellung eines kontinuierlichen Erwerbsverlaufs, auf die biographische Selbsthematisierung, die Einbindung in ein berufliches Programm und die Identifikation mit einem Beruf als Projekt. Wie junge Erwachsene mit diesen Aufgaben umgehen, d.h. auch warum sie sich in unterschiedlichen Phasen der Statuspassage auf bestimmte Aufgabenstellungen konzentrieren, wird sozialisationstheoretisch mit der Entwicklung von 'berufsbiographischen Gestaltungsprinzipien' erklärt. Im Vortrag wird unter Rückgriff auf Ergebnisse unserer standardisierten Verlaufsuntersuchung und unserer qualitativen Längsschnittuntersuchung gezeigt, wie sich Kontinuität und Diskontinuität im berufsbiographischen Gestaltungsprozeß der Statuspassage herstellt." (Autorenreferat)
Thesaurusschlagwörter social status; Federal Republic of Germany; school; career start; occupational integration; occupation; occupational identification; adolescent; change of status
Klassifikation Berufsforschung, Berufssoziologie
Methode empirisch; empirisch-qualitativ
Titel Sammelwerk, Herausgeber- oder Konferenzband 27. Kongreß der Deutschen Gesellschaft für Soziologie - Gesellschaften im Umbruch: Sektionen und Arbeitsgruppen
Herausgeber Sahner, Heinz; Schwendtner, Stefan
Konferenz 27. Kongreß der Deutschen Gesellschaft für Soziologie "Gesellschaften im Umbruch". Halle, 1995
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 1995
Verlag Westdt. Verl.
Erscheinungsort Opladen
Seitenangabe S. 25-30
ISBN 3-531-12836-1
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
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