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National institutional frameworks and high-technology innovation in Germany : the case of biotechnology

Institutionelle Rahmenbedingungen und Innovationen in der Hochtechnologie in Deutschland: das Beispiel Biotechnologie
[Arbeitspapier]

Casper, Steven

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-129123

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung gGmbH
Abstract "Können Deutschlands nationale institutionelle Rahmenbedingungen so verändert werden, daß radikale Innovationen in forschungsintensiven Industrien möglich werden? Der Beitrag untersucht die Entwicklung marktorientierter Technologien für Unternehmensneugründungen im Biotechnologie-Sektor in Deutschland. In den 80er und frühen 90er Jahre blockierte eine ungeeignete institutionelle Infrastruktur fast alle Versuche unternehmerischer Biotechnologie-Neugründungen in Deutschland. Die meisten großen deutschen Pharma-Konzerne investierten demzufolge in internationale Verbindungen mit Biotechnologie-Firmen und universitären Forschungslaboren in den USA. Der Beitrag zeigt die Wechselwirkung zwischen der schwachen Leistungsfähigkeit der deutschen Biotechnologie-Industrie mit den institutionellen Hindernisse in der deutschen Volkswirtschaft. Zu den angesprochenen Problemen gehören unzureichende Leistungsanreize in den deutschen Unternehmen, mangelnde Flexibilität auf dem Arbeitsmarkt für Wissenschaftler und Manager und Beschränkungen im Angebot von Wagniskapital, bedingt durch die weitgehend bankzentrierten deutsche Kapitalmärkte. Weil diese institutionellen Gegebenheiten große Vorzüge für viele Unternehmen in der verarbeitenden Industrien bieten, wird hier die These vertreten, daß grundlegende institutionelle Reformen zur besseren Unterstützung forschungsintensiver Industrien wie Biotechnologie unwahrscheinlich sind. Dennoch ist angesichts des jüngsten Aufschwungs in der deutschen Biotechnologie- Industrie vorstellbar, daß sektor-spezifische Maßnahmen dazu beitragen können, daß zahlreiche Unternehmensgründungen in jenen schnell wachsenden Marktsegmenten der Biotechnologie-Branche erfolgen, in denen die finanziellen und technologischen Risiken niedriger sind als in der reinen Therapeutika-Forschung." (Autorenreferat)

"Can German national institutional frameworks be reconfigured to allow radical innovation in science-based industries? This paper examines the development of commercial technologies for entrepreneurial biotechnology start-up firms in Germany. During the 1980s and early 1990s an inadequate institutional infrastructure stifled virtually all attempts to organize entrepreneurial biotech start-up firms within Germany, while most large German pharmaceutical firms quickly invested in international alliances with US biotechnology companies and university research labs. The paper links the poor performance of the German biotech industry with a variety of institutional disincentives created by the broad institutional orientation of the German economy. Problems discussed include inadequate performance incentives within German firms, rigidities within the labor market for scientists and managers, and constraints an the provision of venture capital created by the broadly bankcentered orientation of German capital markets. Because these institutional arrangements strongly advantage a large coalition of German firms in a wide variety of engineering intensive industries, the paper argues that fundamental institutional reforms to better support science-based industries like biotechnology are unlikely. However, noting the recent upswing in the German biotechnology industry, the paper suggests that sector-specific policies may create an atmosphere conducive to largescale entry into some quickly growing market segments of biotechnology in which the financial and technological risks are lower than in pure therapeutics research." (author's abstract)
Thesaurusschlagwörter Federal Republic of Germany; biotechnology; high technology; innovation; setting up a business; institutional factors; economic policy; pharmaceutical industry; development; technology; research; infrastructure; national economy; labor market; flexibility; capital market; upward economic trend
Klassifikation Volkswirtschaftslehre; Wirtschaftssektoren
Methode empirisch
Sprache Dokument Englisch
Publikationsjahr 1999
Erscheinungsort Berlin
Seitenangabe 32 S.
Schriftenreihe Discussion Papers / Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung, Forschungsschwerpunkt Arbeitsmarkt und Beschäftigung, Abteilung Wirtschaftswandel und Beschäftigung, 99-306
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
Datenlieferant Dieser Metadatensatz wurde vom Sondersammelgebiet Sozialwissenschaften (USB Köln) erstellt.
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