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Multimarket contact, collusion and the internal structure of firms

Mehrmarktkontakte und Organisationsstrukturen und das Kollusionsverhalten von Unternehmen
[Arbeitspapier]

Neubauer, Silke

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-124894

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung gGmbH
Abstract "Im Rahmen von unendlich wiederholten Spielen kann gezeigt werden, daß der Kontakt von Firmen auf mehreren Märkten kooperatives Verhalten und Kollusion beeinflußt. Grund ist, dass ein Aggressor nicht nur auf einem Markt, sondern auf allen Kontaktm ärkten 'bestraft' werden kann. Die Literatur geht dabei von der Existenz eines einzelnen Entscheidungsträgers aus, der Vergeltungsstrategien in den einzelnen Märkten koordiniert. Mehrmarktfirmen sind jedoch oft durch divisionalisierte Organisationsstrukturen gekennzeichnet, in welcher Entscheidungen über einzelne Märkte auf Manager übertragen wird. In diesem Beitrag wird daher der Einfluß von Delegationsentscheidungen auf die Stabilität kooperativer Gleichgewichte im Rahmen eines Zweimarktduopols untersucht. Durch das Vorliegen einer gemeinsamen Kostenfunktion sind die Märkte miteinander verbunden. Es kann gezeigt werden, daß Delegation die Stabilität kooperativer Gleichgewichte erhöht, wenn die Kostenfunktion 'economies of scope' aufweist, und reduziert, wenn negative Kostenverbindungen vorliegen. Implizite Kollusion wird folglich maßgeblich durch Organisationsentscheidungen von Firmen beeinflußt." (Autorenreferat)

"Multimarket contact has an impact on the sustainability of collusive outcomes, whenever firms or markets differ from each other or scope effects are present. An implicit assumption made in the literature dealing with multimarket contact and collusion in infinitely repeated games is the existence of a single decision taker. Nevertheless, big firms often hand over responsibility for single markets to managers, who maximize divisional profits. If markets were independent from each other, the impact of multimarket contact would vanish. In this paper, the consequences of divisionalization on the sustainability of are analyzed in a two-firm two-market framework with intra-firm scope effects. Within a divisionalized structure, each manager chooses the output of his market to maximize long-term divisional profits. Managers do not coordinate their collusion or deviation decisions. It is shown, that - dependent on the kind of scope effects - the lack of coordination between divisions may increase or decrease the collusive power of firms. If firms face economies of scope, collusion is easier to sustain within a divisionalized structure, whereas firms facing diseconomies of scope prefer centralized decision making and coordination of collusion across markets. Furthermore, the impact of the compensation scheme for managers is explored: Managers should be made to internalize negative spillover effects, but should be made to neglect positive spillovers." (author's abstract)
Thesaurusschlagwörter market; enterprise; equilibrium; cooperation; organizational structure
Klassifikation Volkswirtschaftslehre; Management
Methode Dokumentation
Freie Schlagwörter Kollusion
Sprache Dokument Englisch
Publikationsjahr 1999
Erscheinungsort Berlin
Seitenangabe 35 S.
Schriftenreihe Discussion Papers / Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung, Forschungsschwerpunkt Marktprozeß und Unternehmensentwicklung, 99-25
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
Datenlieferant Dieser Metadatensatz wurde vom Sondersammelgebiet Sozialwissenschaften (USB Köln) erstellt.
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