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Oberfranken und die EU-Osterweiterung : zwischen Aufbruch und Skepsis

Upper Franconia and eastwards expansion of the EU: between awakening and skepticism?
[Forschungsbericht]

Juhász, Zoltán; Rattinger, Hans

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-118265

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber Bamberger Centrum für Empirische Studien (BACES)
Abstract Durch die EU-Osterweiterung hat Oberfranken seine Randlage in der Europäischen Union endgültig verloren. Nun stehen die Türen für einen regen Austausch zum gegenseitigen Nutzen nach allen Richtungen offen. Es ist allerdings fraglich, ob sich alle an die EU-Erweiterung geknüpften positiven Erwartungen kurzfristig erfüllen werden. Vielmehr ist zu befürchten, dass insbesondere in den grenznahen Gebieten Oberfrankens - wie bereits nach der deutschen Wiedervereinigung - die unterschiedlichen Lebens- und Arbeitsbedingungen diesseits und jenseits der bayerisch-tschechischen Grenze zu Problemen und zu Unmut bei größeren Teilen der Bevölkerung führen werden. Anlässlich der Europawahl 2004 untersucht die Studie das Thema der Osterweiterung der Europäischen Union in Oberfranken. Im Rahmen der Studie werden im Juni 2004 insgesamt 504 volljährige Personen telefonisch zu europapolitischen Themen befragt. Da die zentrale Frage überprüft werden soll, ob und inwieweit sich die Erweiterung der Europäischen Union auf die Einstellungen der Bewohner Oberfrankens in Abhängigkeit von der Entfernung ihres Wohnortes zur bayerisch-tschechischen Grenze auswirkt, werden zwei regionale repräsentative Stichproben gezogen. Die erste Stichprobe umfasst 232 Befragte aus den Landkreisen Hof und Wunsiedel im Grenzgebiet zu Tschechien. Die zweite Stichprobe besteht aus 272 Befragten aus der Stadt und dem Landkreis Bamberg als dem westlich gelegenen Teil des Regierungsbezirks Oberfranken. Von Interesse sind die folgenden Punkte: (1) die wirtschaftliche Stimmungslage in Oberfranken, (2) der Blick in die Zukunft, (3) die Einstellung zur Demokratie in Deutschland und zur Demokratie in der EU, (4) die politische Stimmung und die Wahl zum Europäischen Parlament 2004, (5) die Beziehungen zu Europa und der Europäischen Union, (6) das Interesse an der Europapolitik, (7) die Einstellung zur EU-Mitgliedschaft und zum Brüsseler Zentralismus sowie (8) die möglichen Nachteile für Oberfranken durch die EU-Osterweiterung. Die Datenauswertung erfolgt für beide Regionen sowohl gemeinsam als auch getrennt. Die Ergebnisse der Regionalstudie zeigen für Oberfranken eine insgesamt verhaltene Stimmungslage sowie eine überwiegend skeptische Beurteilung der Folgen der EU-Erweiterung. (ICG2)
Thesaurusschlagwörter Bavaria; EU; EU expansion; border region; Czech Republic; eastwards expansion; future perspective; living conditions; working conditions; political attitude; European Policy; economic situation; democracy; election to the European Parliament; European Parliament; Europe; European integration; satisfaction; party politics; regional identity; political participation; Federal Republic of Germany; post-socialist country
Klassifikation politische Willensbildung, politische Soziologie, politische Kultur; Europapolitik; Raumplanung und Regionalforschung
Methode empirisch; empirisch-quantitativ
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 2004
Erscheinungsort Bamberg
Seitenangabe 41 S.
Schriftenreihe BACES Discussion Paper, 6
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
Datenlieferant Dieser Metadatensatz wurde vom Sondersammelgebiet Sozialwissenschaften (USB Köln) erstellt.
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