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Global environmental governance : the United Nations Convention to Combat Desertification

Global Governance auf dem Umweltsektor : die UN-Konvention zur Bekämpfung der Desertifikation
[Arbeitspapier]

Rechkemmer, Andreas

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-118063

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung gGmbH
Abstract "This discussion paper is about the United Nations Convention to Combat Desertification (UNCCD) - one of the multilateral agreements that came out of the UN Conference on Environment and Development (UNCED) held in Rio de Janeiro in 1992. UNCCD is based on a conceptualization of international relations that transcends to a large extent the traditional notions of inter-governmental treaties. Such policy concepts are known under the framework of Global Governance as they allocate political action rather to the horizontal level - implying multi-actor-networks and the civil society - than to vertical or top-down processes. The paper first shows that - inspired by the Brundtland Report and the emerging process of globalization - Rio was the peak season for Global Governance concepts that found their way into treaties and triggered structural reform, thus shaping a different reality of multilateral cooperation. In a second step, the paper shows that the Convention to Combat Desertification is the most Global Governance oriented of all of UNCED's outcomes. Its legally binding text contains a number of pertinent elements, ranging from a stringent cross-over of environment and development issues, via the ąbottom-up approach', to a mix of policy tools such as mainstreamed national action programmes and partnership agreements." (author's abstract)

Gegenstand der Untersuchung ist die UN-Konvention zur Bekämpfung der Desertifikation (UNCCD). Sie zählt zu den multilateralen Übereinkünften, die im Zuge der 1992 in Rio de Janeiro veranstalteten UN-Konferenz über Umwelt und Entwicklung (UNCED) geschlossen wurden. Die UNCCD basiert auf einem Konzept internationaler Beziehungen, das zu einem großen Teil jenseits traditioneller Vorstellungen von Verträgen zwischen Regierungen angesiedelt ist. Solche auch als Global Governance bezeichneten Politikkonzepte sind eher horizontal als vertikal orientiert und beziehen Akteurnetzwerken und Zivilgesellschaft ein. Ausgehend vom Brundtland-Report und dem sich entwickelnden Prozess der Globalisierung zeigt der Verfasser, dass Rio den Höhepunkt für Global Governance-Konzepte war; diese Konzepte fanden ihren Niederschlag in Verträgen und setzten strukturelle Reformprozesse in Gang, die eine neue Form multilateraler Zusammenarbeit schufen. Von allen Ergebnissen, die die UNCED zeitigte, ist die UNCCD am meisten auf Global Governance orientiert. Ihr rechtlich verbindlicher Vertragstext enthält eine Reihe entsprechender Elemente, so die Verbindung von Umwelt- und Entwicklungsfragen, einen bottom-up-Ansatz und einen Mix von Politikinstrumenten wie nationale Aktionsprogramme und Partnerschaftsvereinbarungen. (ICEÜbers)
Thesaurusschlagwörter global governance; international politics; environmental policy; UNO; international agreement; desertification; international cooperation; international relations; development policy
Klassifikation internationale Beziehungen, Entwicklungspolitik; spezielle Ressortpolitik; Ökologie und Umwelt
Methode deskriptive Studie
Sprache Dokument Englisch
Publikationsjahr 2004
Erscheinungsort Berlin
Seitenangabe 154 S.
Schriftenreihe Discussion Papers / Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung, 2004-001
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
Datenlieferant Dieser Metadatensatz wurde vom Sondersammelgebiet Sozialwissenschaften (USB Köln) erstellt.
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