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Wohnungslosigkeit : ein verdrängtes Phänomen am Rand der Gesellschaft

Homelessness : a suppressed phenomenon on the fringes of society
[Forschungsbericht]

Brink, Henning van den

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-118048

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber Universität Duisburg-Essen Campus Duisburg, Fak. für Gesellschaftswissenschaften, Institut für Soziologie
Abstract Die empirische Studie beschäftigt sich mit dem sozialen Phänomen der Wohnungslosigkeit in Deutschland. Dabei stehen folgende Untersuchungsfragen im Mittelpunkt: Aus welchen Gruppen und 'Typen' setzt sich die Gruppe der Wohnungslosen zusammen? Wie hat sich die Wohnungslosigkeit in den letzten Jahren quantitativ entwickelt und qualitativ verändert? Wie ist die Wohnungslosenhilfe in Deutschland aufgebaut? Wie ist das Verhältnis der Wohnungslosen untereinander? Im ersten Teil des Beitrags werden zunächst die besonderen Lebensumstände von Wohnungslosen beschrieben. Die scheinbar homogene Gruppe der Wohnungslosen wird genauer in den Blick genommen, um ihre Subgruppierungen zu spezifizieren. Dann wird die Entwicklung der Obdachlosigkeit in Deutschland, in Nordrhein-Westfalen und schließlich in Duisburg analysiert. Darauf folgt eine kurze Beschreibung der Struktur und Organisation der Wohnungslosenhilfe in Deutschland und speziell in Duisburg. Im zweiten Teil werden jene Ergebnisse der qualitativen Studie präsentiert, die für die oben genannten Fragestellungen relevant sind. Dabei werden erst die Interviews mit den Wohnungslosen und anschließend die Interviews mit den Mitarbeitern der Wohnungslosenhilfe ausgewertet und mit Interviewzitaten illustriert. Am Schluss werden die wichtigsten Ergebnisse noch einmal in komprimierter Form zusammengetragen. Bei den Wohnungslosen handelt es sich um eine heterogene Gruppe, die hinsichtlich ihrer Lebensentwürfe, Lebensverläufe und Lebenseinstellung in weitere Subkategorien unterteilt werden muss. Trotz sinkender Zahlen gibt es Tendenzen, die dagegen sprechen, dass sich die Wohnungslosenproblematik entschärfen wird. Die Gruppe spielt im Leben vieler Wohnungsloser eine wichtige Rolle. Immer mehr Wohnungslose sind alleinstehend und können nicht (mehr) auf ein soziales Netzwerk zurückgreifen, das ihnen in ihrer schwierigen Lebenssituation unterstützend zur Seite steht. (ICG2)
Thesaurusschlagwörter Federal Republic of Germany; North Rhine-Westphalia; housing conditions; homelessness; assistance for the homeless; poverty; social network; social problem; social relations; social inequality; social support; social milieu; life situation; social structure; life career; living conditions; life perspective; quality of life; way of life
Klassifikation soziale Probleme
Methode empirisch; empirisch-quantitativ
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 2004
Erscheinungsort Duisburg
Seitenangabe 30 S.
Schriftenreihe Duisburger Beiträge zur soziologischen Forschung, 7/2004
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
Datenlieferant Dieser Metadatensatz wurde vom Sondersammelgebiet Sozialwissenschaften (USB Köln) erstellt.
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