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Civil society and democracy in nineteenth century Europe : entanglements, variations, conflicts

Zivilgesellschaft und Demokratie im Europa des 19. Jahrhunderts : Verwicklungen, Unterschiede, Konflikte
[Arbeitspapier]

Hoffmann, Stefan-Ludwig

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-117444

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung gGmbH
Abstract "It is ironic that the travelogue of a French aristocrat became one of the canonical texts of American democracy. Even today, American liberals and conservatives rely on De la Démocratie en Amérique to support their arguments and assume that Tocqueville's insights, including his conviction that voluntary associations are the bedrock of American democracy, are still relevant today. However, in a historical and transnational perspective, Tocqueville's famous passages in Democracy in America are as unexceptional as the American society of his time, given the enthusiasm for associative sociability by eighteenth and nineteenth-century practitioners of civil society in France, Germany, the Habsburg Empire and Russia. Revisiting the history of these 'sociable societies' provides an answer to the question whether voluntary associations can be considered schools for democracy or not." (author's abstract)

"Es entbehrt nicht der Ironie, dass der Reisebericht eines französischen Aristokraten zu einem kanonischen Text der amerikanischen Demokratie aufstieg. Noch heute berufen sich Liberale wie Konservative in den Vereinigten Staaten auf De la Démocratie en Amérique, um ihren politischen Argumenten Gewicht zu geben. Dabei gehen sie davon aus, dass Tocquevilles Analysen, insbesondere seine Überzeugung, die Grundlage der amerikanischen Demokratie beruhe auf ihren freien Vereinigungen, noch heute von Bedeutung sind. Aus historischer und transnational vergleichender Perspektive lässt sich aber feststellen, dass Tocquevilles Einsichten in Die Demokratie in Amerika ebenso wenig einen Sonderstatus einnehmen wie die amerikanische Gesellschaft seiner Zeit. Das zeigt die Leidenschaft der Praktiker der Bürgergesellschaft für gesellige Vereine in Frankreich, den deutschen Staaten, dem Habsburgerreich und Russland im 18. und 19. Jahrhundert. Ein neuer Blick auf die Geschichte dieser 'geselligen Gesellschaften' gibt Antwort auf die Frage, ob freie Vereinigungen Schulen der Demokratie sind oder nicht." (Autorenreferat)
Thesaurusschlagwörter bourgeois society; citizens' participation; citizens' involvement; civil society; democracy; Europe; Russia; club; social relations; social behavior; social network; France; German Empire; German Reich; USSR successor state; post-socialist country
Klassifikation Sozialgeschichte, historische Sozialforschung
Methode deskriptive Studie; historisch
Sprache Dokument Englisch
Publikationsjahr 2005
Erscheinungsort Berlin
Seitenangabe 32 S.
Schriftenreihe Discussion Papers / Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung, Forschungsschwerpunkt Zivilgesellschaft, Konflikte und Demokratie, Forschungsgruppe Zivilgesellschaft, Citizenship und Politische Mobilisierung in Europa, 2005-405
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
Datenlieferant Dieser Metadatensatz wurde vom Sondersammelgebiet Sozialwissenschaften (USB Köln) erstellt.
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