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Lost in transition : labour market entry sequences of school leavers in Europe

Verloren im Übergang ; Arbeitsmarkteintrittssequenzen von Schulabgängern in Europa
[Arbeitspapier]

Brzinsky-Fay, Christian

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-114509

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung gGmbH
Abstract "Transitional labour markets (TLMs) aim at fostering individual employability over a person's life course under the conditions of flexible labour markets. For TLM policies it is therefore necessary to focus not on single transitions or points of time but on transitional periods. Such a period can contain more than one single transition and add up to an overall sequence type. In particular, the process of labour market entry is characterised by considerable insecurity and varies in duration across individual. From a European perspective, it seems inappropriate to focus on the national level. European policies for tackling youth unemployment should be complementary to certain types of transitional sequences rather than focus on a particular institutional setting. In the paper I examine sequences of school-to-work transitions in ten European countries by using explorative methods of optimal matching and cluster analysis. The process of labour market entry is observed for the five years following departure from school by examining monthly labour market statuses. The sequences are classified by similarity, and certain sequence types along with their distribution are described. The resulting picture shows strong variation across countries, which can only partly be captured by classic typologies of school-to-work transition regimes. Apart from that, the quality of the coordination process between the educational system and the labour market can be assessed by taking into account indicators derived from the TLM concept, namely, volatility, integrative capability and the degree of risk." (author's abstract)

"Übergangsarbeitsmärkte beabsichtigen, die individuelle Beschäftigungsfähigkeit im Lebensverlauf unter Berücksichtigung flexibler Arbeitsmärkte zu fördern. Entsprechende Politiken können sich daher nicht nur auf einen einzelnen Übergang oder Zeitpunkt konzentrieren, sondern müssen die gesamte Übergangsperiode berücksichtigen. Solche Perioden können mehrere einzelne Übergänge enthalten, die bestimmte Sequenztypen bilden. Insbesondere der Prozess des Einstiegs in den Arbeitsmarkt ist von beträchtlicher Unsicherheit und unterschiedlicher Dauer gekennzeichnet. Aus der europäischen Perspektive erscheint es zudem angebracht, sich nicht auf die nationale Ebene zu beschränken. Europäische Politiken zur Bekämpfung von Jugendarbeitslosigkeit sollten sich eher an bestimmten Übergangssequenztypen orientieren als an institutionellen Konfigurationen. Das vorliegende Papier untersucht Übergangssequenzen von der Schule in den Beruf in zehn europäischen Ländern unter Verwendung explorativer Methoden wie optimal matching und Clusteranalyse. Der Prozess der Arbeitsmarktintegration wird anhand der monatlichen Arbeitsmarkzustände in den ersten fünf Jahren nach Verlassen der Schule beobachtet. Die Übergangssequenzen werden nach ihrer Ähnlichkeit gruppiert und hinsichtlich ihrer Verteilung beschrieben. Im Ergebnis zeigt sich, dass diese Übergangssequenzen beachtlich zwischen den europäischen Ländern variieren, was nur teilweise durch klassische Typologien von Übergangsregimen erklärt werden kann. Zusätzlich wird die Qualität des Koordinierungsprozesses zwischen Bildungssystem und Arbeitsmarkt anhand von Indikatoren beurteilt, die aus dem Konzept der Übergangsarbeitsmärkte abgeleitet wurden. Hierbei handelt es sich um die Volatilität, die Integrationsfähigkeit und den Risikocharakter von Übergangssequenzen." (Autorenreferat)
Thesaurusschlagwörter labor market; integration; career start; school graduate; EU; international comparison; adolescent; job search; unemployment; foreign countries
Klassifikation Arbeitsmarktforschung
Methode empirisch; empirisch-quantitativ
Sprache Dokument Englisch
Publikationsjahr 2006
Erscheinungsort Berlin
Seitenangabe 32 S.
Schriftenreihe Discussion Papers / Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung, Forschungsschwerpunkt Arbeit, Sozialstruktur und Sozialstaat, Abteilung Arbeitsmarktpolitik und Beschäftigung, 2006-111
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
Datenlieferant Dieser Metadatensatz wurde vom Sondersammelgebiet Sozialwissenschaften (USB Köln) erstellt.
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