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Power-sharing, conflict and transition in Burundi: twenty years of trial and error

Machtteilung, Konflikt und Wandel in Burundi: Zwanzig Jahre Versuch und Irrtum
[Zeitschriftenartikel]

Vandeginste, Stef

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(externe Quelle)

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:gbv:18-4-1924

Weitere Angaben:
Abstract For the past twenty years, Burundi has experimented with powersharing as an instrument of political liberalisation, democratisation and conflict resolution. This contribution analyses the different meanings the concept of power-sharing has had throughout Burundi’s recent and extremely violent political transition, in particular during the lengthy peace process. It shows how national and international actors have found inspiration in the toolbox of consociationalism to negotiate and design the Arusha Peace and Reconciliation Agreement for Burundi signed in August 2000 and its posttransition Constitution. Power-sharing has been instrumental in achieving the – short-term – objective of war termination. It has also de-ethnicised political competition and reduced the (potentially) destabilising effect of elections. Measured against more ambitious state-building objectives (democracy, rule of law, accountable and effective governance), power-sharing has (so far) not been able to make a difference. Several factors and developments threaten the “survival” of the power-sharing model in Burundi.

In Burundi wird seit zwanzig Jahren mit Power-Sharing als Instrument politischer Liberalisierung, Demokratisierung und Konfliktlösung experimentiert. Der vorliegende Beitrag analysiert, welche unterschiedlichen Bedeutungen das Konzept der Machtteilung in der jüngsten und extrem gewalttätigen Entwicklungsphase Burundis angenommen hat, insbesondere während des langwierigen Friedensprozesses. Er zeigt auf, inwieweit nationale und internationale Akteure sich bei der Aushandlung und Planung des Arusha-Abkommens zu Frieden und Versöhnung in Burundi, das im August 2000 unterzeichnet wurde, sowie der anschließenden Verfassung am Instrumentarium der Konkordanzdemokratie bedient haben. Power-Sharing erwies sich als nützlich, das kurzfristige Ziel einer Beendigung des Krieges zu erreichen, und trug zur De-Ethnisierung des politischen Wettbewerbs und zur Reduktion (potenziell) destabilisierender Effekte während der Wahlen bei. Gemessen an ambitionierteren Zielen im Sinne des State-Building, wie Demokratie, Rechtsstaatlichkeit, verantwortliche und effiziente Regierungsführung, hat Power-Sharing (bis jetzt) nicht wirklich zu einem Wandel geführt. In Burundi sind zudem verschiedene Faktoren und Prozesse zu beobachten, die das "Überleben" des Machtteilungsmodells gefährden.
Thesaurusschlagwörter Burundi; Central Africa; political power; conflict management; democratization; political development; violence; political conflict; political change; liberalization; peace process; consociational democracy; ethnic conflict; good governance; present
Klassifikation politische Willensbildung, politische Soziologie, politische Kultur; Friedens- und Konfliktforschung, Sicherheitspolitik
Methode deskriptive Studie
Freie Schlagwörter Political Science; Power-sharing; Consociationalism; Government systems; Politische Wissenschaft; Machtteilung; Regierungssystem; Present
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 2009
Seitenangabe S. 63-86
Zeitschriftentitel Africa Spectrum, 44 (2009) 3
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet (peer reviewed)
Lizenz Creative Commons - Namensnennung, Nicht kommerz., Keine Bearbeitung
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