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"Verlorene Generation"? - Weltweit immer mehr Jugendliche arbeitslos

[Arbeitspapier]

Schucher, Günter
Sauter, Laura

Körperschaftlicher Herausgeber
GIGA German Institute of Global and Area Studies - Leibniz-Institut für Globale und Regionale Studien

Abstract

Die Zahl der arbeitslosen Jugendlichen ist in den letzten Jahren weltweit stark gestiegen. Jugendliche sind mehr als doppelt so häufig arbeitslos wie Erwachsene. Ende 2013 waren rund 74,5 Millionen junge Menschen im Alter von 15 bis 24 Jahren ohne Job. Die Weltfinanzkrise hat dabei nur Probleme vers... mehr

Die Zahl der arbeitslosen Jugendlichen ist in den letzten Jahren weltweit stark gestiegen. Jugendliche sind mehr als doppelt so häufig arbeitslos wie Erwachsene. Ende 2013 waren rund 74,5 Millionen junge Menschen im Alter von 15 bis 24 Jahren ohne Job. Die Weltfinanzkrise hat dabei nur Probleme verschärft, deren Wurzeln tiefer liegen. Wirtschaftsstrukturelle Barrieren, demografische Trends oder auch die Gestaltung und Qualität des Bildungssystems sind in jeweils unterschiedlichem Ausmaß für die Probleme verantwortlich. Arbeitslosigkeit ist dabei nur ein "Teilindikator" für die unzureichende Beschäftigungslage der Jugendlichen. Vor allem in Entwicklungsländern muss zu deren Bewertung auch die Zahl der Entmutigten hinzugezogen werden. Im Ergebnis der demografischen Transition entstand in allen Teilen der Welt ein "Jugendüberhang", dessen Höhepunkt in den meisten Regionen allerdings bereits überschritten ist. Nur in Südasien und vor allem im subsaharischen Afrika nimmt die Zahl der Jugendlichen noch weiter zu. Ihre wachsende Zahl führt aber nicht überall zu Arbeitslosigkeit, sondern teilweise auch zu Unterbeschäftigung in atypischen Jobs. In den Industrieländern besteht für niedrig Qualifizierte ein höheres Risiko, einen angemessenen Job zu finden. Vor allem in Entwicklungsländern wächst dagegen mit dem Ausbau des Bildungswesens häufig der Anteil arbeitsloser und unterbeschäftigter qualifizierter Arbeitskräfte. Das zeigt auch ein Vergleich einzelner Länder untereinander wie Tunesien, Südafrika, Brasilien, China, Spanien und Deutschland. Ein wesentlicher Ansatzpunkt zur Bekämpfung von Jugendarbeitslosigkeit ist neben länderspezifischen und kurzfristigen Maßnahmen vor allem die langfristige Förderung der arbeitsmarktnahen beruflichen Ausbildung. Bei einer nicht ausreichenden Absorptionskraft der Arbeitsmärkte und erfolgloser Arbeitsmarktpolitik wächst die Gefahr der Radikalisierung der jugendlichen Arbeitslosen.... weniger

Thesaurusschlagwörter
Jugendlicher; Arbeitslosigkeit; Konfliktpotential; Bildungsniveau; demographische Faktoren; Unterbeschäftigung; Ausbildungsförderung; Arbeitsmarktpolitik; soziale Folgen; soziales Problem; Gewaltbereitschaft; demographischer Übergang

Klassifikation
Jugendsoziologie, Soziologie der Kindheit
Arbeitsmarktforschung

Sprache Dokument
Deutsch

Publikationsjahr
2014

Erscheinungsort
Hamburg

Seitenangabe
8 S.

Schriftenreihe
GIGA Focus Global, 3

ISSN
1862-3581

Status
Veröffentlichungsversion; begutachtet

Lizenz
Creative Commons - Namensnennung, Nicht kommerz., Keine Bearbeitung


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