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Die Somatisierung der Naturbeherrschung: körpersoziologische Aspekte der Mensch-Tier-Beziehung

Somatization of the control of nature: body sociology aspects of the human-animal relationship
[Sammelwerksbeitrag]

Bujok, Melanie

Körperschaftlicher Herausgeber
Deutsche Gesellschaft für Soziologie (DGS)

Abstract

"Ausgehend von Bourdieus Konzeption der Somatisierung der Herrschaftsverhältnisse wird untersucht, inwieweit diese Denkfigur nutzbar gemacht werden kann, die Inkorporierung der sozial hergestellten Speziesdifferenz kritisch zu reflektieren. Zunächst wird gezeigt, wie sich die Wahrnehmung von Lebewes... mehr

"Ausgehend von Bourdieus Konzeption der Somatisierung der Herrschaftsverhältnisse wird untersucht, inwieweit diese Denkfigur nutzbar gemacht werden kann, die Inkorporierung der sozial hergestellten Speziesdifferenz kritisch zu reflektieren. Zunächst wird gezeigt, wie sich die Wahrnehmung von Lebewesen als Gattungswesen 'Mensch' und 'Tier' an die von den legitimatorischen Stützkonzeptionen der Sinnwelten (Berger/ Luckmann) - hier v.a. von den Naturwissenschaften - bereitgestellten Schemata anlehnt; und wie dieser Rekonstruktionsprozess schließlich die interspezifische Macht- und Herrschaftsbeziehung naturalisiert. Der Körper ist sodann der Ort, an dem sich diese Strukturen (hier: die Herrschaft über Tiere) materialisieren (Paula-Irene Villa); denn den Wahrnehmungs- und Deutungsmustern entsprächen Handlungsprogramme, die bestimmte Körperpraxen evozierten. Es wird skizziert, inwieweit sich diese Programme auf unterschiedliche Weise den Körpern von 'Mensch' und 'Tier' einschreiben: Menschen stellen ihre Spezieszugehörigkeit durch bestimmte Körperpraktiken dar. Die menschlichen Subjekte sind zudem an der Zuschreibung von Spezieszugehörigkeit beteiligt. Sie machen Tiere zu 'Fremden'. Die Behandlung der tierlichen Anderen durch die menschliche Gesellschaft, so wird dargelegt, manifestiert sich zumeist im Gebrauch ihrer Körper als Ding, als Materie. Es wird die These vertreten, dass aufgrund der einseitigen Zuschreibung von Spezieszugehörigkeit (Tiere inszenieren ihre Spezieszuschreibung nicht, sie ist ihnen keine 'zweite Natur', sondern äußerlich), die Somatisierung der Naturbeherrschung tierlichen Individuen als direkte Gewalt entgegen tritt: Der Gewaltstreich der sozialen Welt (Pierre Bourdieu) prägt sich ihren Körpern über gesellschaftlich organisierte Macht- und Disziplinierungstechniken ein. Da die Körperkonzepte einseitig von der menschlichen Gesellschaft hergestellt werden, bieten sie zudem einen Untersuchungsgegenstand, inwieweit der Körper von Tieren neben einer ökonomischen eine symbolische Ressource und insbesondere ein Distinktionsmittel darstellt, durch das die sozialen Einheiten der Gesellschaft ihren Habitus prägen und aufrechterhalten." (Autorenreferat)... weniger

Thesaurusschlagwörter
Tier; Wahrnehmung; Gesellschaft; Berger, P.; Materialismus; Soziologie; Herrschaft; Körper; soziale Beziehungen; Habitus; Fremdheit; Macht; Natur; Mensch; Sozialwissenschaft; Luckmann, T.; Naturwissenschaft; Distinktion; Bourdieu, P.; Symbol; Mensch-Umwelt-Beziehung

Klassifikation
Sonstiges zur Soziologie

Methode
Dokumentation

Titel Sammelwerk, Herausgeber- oder Konferenzband
Die Natur der Gesellschaft: Verhandlungen des 33. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Soziologie in Kassel 2006. Teilbd. 1 u. 2

Herausgeber
Rehberg, Karl-Siegbert

Konferenz
33. Kongress "Die Natur der Gesellschaft". Kassel, 2006

Sprache Dokument
Deutsch

Publikationsjahr
2008

Verlag
Campus Verl.

Erscheinungsort
Frankfurt am Main

Seitenangabe
S. 5116-5128

ISBN
978-3-593-38440-5

Status
Veröffentlichungsversion; begutachtet

Lizenz
Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung


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