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Subsidiarität und Selbstverantwortung: Individualisierungsstrategien und Risikokonzeptionen in den Familienpolitiken der Bundesrepublik Deutschland und der USA

Subsidiarity and self-responsibility: individualization strategies and risk conceptions in the family policies of the Federal Republic of Germany and the U.S.A.
[collection article]

Walter, Wolfgang

Corporate Editor
Deutsche Gesellschaft für Soziologie (DGS)

Abstract

"Familienpolitikentwicklung in der BRD und den USA war seit 1980 von gegensätzlichen Tendenzen geprägt. Grob gesagt wurden Individuen von familialen Unterhaltsverpflichtungen entlastet (Bundesrepublik Deutschland) bzw. ökonomisch stärker für ihre Familie verpflichtet (USA). Beispielhaft ließen sich ... view more

"Familienpolitikentwicklung in der BRD und den USA war seit 1980 von gegensätzlichen Tendenzen geprägt. Grob gesagt wurden Individuen von familialen Unterhaltsverpflichtungen entlastet (Bundesrepublik Deutschland) bzw. ökonomisch stärker für ihre Familie verpflichtet (USA). Beispielhaft ließen sich einerseits Erziehungsgeld, Steuerfreiheit des Existenzminimums und Familienlastenausgleich, andererseits Unterhaltsbeitreibung bei Vätern, die Besteuerung armer Familien und die Sozialhilfe für Alleinerziehende nennen. Diese Unterschiede ergeben sich aus divergierenden Risikokonzeptionen und Individualisierungsstrategien in den Familienpolitiken. In den USA wird das Risiko der Familiengründung in der Verantwortungslosigkeit der Geschlechtspartner gesehen, dem mit der Erzwingung von individuellen Verpflichtungen begegnet wird. In der BRD wird das Risiko des Kinderhabens in der Überforderung der Unter haltsverpflichteten gesehen, dem mit stärkerem staatlichen Einsatz abgeholfen werden soll. Diese Unterschiede werden in zwei Schritten analysiert. Erstens werden Ansätze der vergleichenden Wohlfahrtsstaatsforschung ('welfare-state regimes' nach Esping-Andersen und politisch-institutioneller Ansatz Theda Skocpols) zur Erklärung der Institutionalisierung der Konzeption familialen Risikos verwandt. Zweitens wird der Prozeß der Konstruktion sozialer Probleme im Bereich der Familienökonomie untersucht, der zu den Individualisierungsstrategien führt. Familiale Risikokonzeptionen wurden gemäß der Eigenheiten von Sozialstruktur, Parteiorganisation und Staatsverwaltung institutionalisiert. In den USA führte dies zu heterogenen Programmen zur Stärkung ökonomischer Selbstverantwortung und zur Armutsvermeidung, in Deutschland zu kombinierten Programmen subsidiärer Hilfen und horizontaler Statussicherung. Individualisierungsstrategien ergeben sich aus Problembildern und kulturellen Repräsentationen der Familie wie 'welfare dependency' oder 'family decline' und 'Polarisierung' oder 'strukturelle Rücksichtslosigkeit'. Diese fordern im jeweiligen politischen Institutionensystem (Gesetzgebung und Rechtsprechung) die Weiterentwicklung entsprechender Familienpolitiken." (Autorenreferat)... view less

Keywords
social policy; social security; North America; welfare state; subsidiarity; social integration; social welfare state; Federal Republic of Germany; social differentiation; family policy; United States of America; tax breaks for families

Classification
Basic Research, General Concepts and History of Social Policy

Method
descriptive study

Collection Title
Differenz und Integration: die Zukunft moderner Gesellschaften ; Verhandlungen des 28. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Soziologie in Dresden 1996

Editor
Hradil, Stefan

Conference
28. Kongreß der Deutschen Gesellschaft für Soziologie "Differenz und Integration. Die Zukunft moderner Gesellschaften". Dresden, 1996

Document language
German

Publication Year
1997

Publisher
Campus Verl.

City
Frankfurt am Main

Page/Pages
p. 1021-1038

ISBN
3-593-35852-2

Status
Published Version; reviewed

Licence
Deposit Licence - No Redistribution, No Modifications


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