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Wissenschaftler und ihre alltägliche Praxis: ein Einblick in die Geschlechterordnung des wissenschaftlichen Feldes

Doing Science - Doing Gender: the Making and the Unmaking of Scientists
Haciendo ciencia - haciendo género: la producción de científicos
[Zeitschriftenartikel]

Beaufays, Sandra

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(externe Quelle)

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0114-fqs0402109

Weitere Angaben:
Abstract Inwiefern trägt die alltägliche Praxis der Wissenschaft und der in ihr gelebte Glaube der Akteurinnen und Akteure zum Ausschluss von Wissenschaftlerinnen bei? Dieser Frage geht die Autorin in ihrer Dissertation "Wie werden Wissenschaftler gemacht?" nach, die sie im Folgenden vorstellt. Ihre These: In dem von den Akteuren geteilten Glauben, in ihrem Selbstverständnis und der alltäglichen Praxis an Universitäten und in der weiteren scientific community verbirgt sich ein selektives Moment, das Frauen ausschließt und aussondert. Denn die etablierten Akteure des Feldes haben nicht nur bestimmte Vorstellungen davon, was gute wissenschaftliche Arbeit ist, sondern auch davon, wer als Mitspieler anerkannt werden kann und wer nicht. Die Frage "Wie werden in der wissenschaftlichen Praxis Erkenntnissubjekte als soziale Akteure des Feldes hervorgebracht?" erlaubt gleichzeitig zu erfassen, welche Selektionsmechanismen in dem Prozess des Wissenschaftlerwerdens enthalten sind und wie diese insbesondere zur Herstellung eines relativ geschlechtshomogenen professionellen Feldes beitragen.

Reasons for the marginalization of women in science cannot exclusively be found in the abstract sphere of cultural dispositions, but also in the concrete everyday practice of science itself. In her dissertation the author uses Pierre BOURDIEU's concept of the "scientific field" and empirical constructivist methods to examine the mechanisms responsible for successive and systematic exclusion of women from science particularly at higher levels of the career ladder in universities.

Los motivos de la marginalización de la mujer en la ciencia no pueden encontrarse exclusivamente en la esfera abstracta de las disposiciones culturales, sino también en la práctica diaria concreta de la ciencia en sí misma. En su disertación, la autora usa el concepto de "campo científico" de Pierre BOURDIEU y métodos empíricos constructivistas para examinar los mecanismos responsables de la sistemática y sucesiva exclusión de la mujer en la ciencia, particularmente en los niveles más altos de la escala de carreras universitarias.
Thesaurusschlagwörter science; scientific scene; research practice; woman; scientist; selection; gender-specific factors; self-concept; exclusion; scientific community; science studies; young academics
Klassifikation Wissenschaftssoziologie, Wissenschaftsforschung, Technikforschung, Techniksoziologie; Frauen- und Geschlechterforschung
Methode deskriptive Studie
Freie Schlagwörter social studies of science; gender studies; social fields; scientific career; scientific achievement; Gender Studies; soziale Felder; wissenschaftliche Karriere; wissenschaftliche Leistung; estudios sociales de la ciencia; estudios sobre género; campos sociales; carrera científica; logro científico;
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 2004
Seitenangabe 9 S.
Zeitschriftentitel Forum Qualitative Sozialforschung / Forum: Qualitative Social Research, 5 (2004) 2
ISSN 1438-5627
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
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