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Arbeitsethik und Arbeitsinvolvement als Moderatoren der psychologischen Auswirkungen von Arbeitsplatzunsicherheit

The work ethic and work commitment as moderators of the psychological effects of job uncertainty
[Arbeitspapier]

Borg, Ingwer; Braun, Michael

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-69704

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber Zentrum für Umfragen, Methoden und Analysen -ZUMA-
Abstract 'Frühere Befunde von Borg (1989) über die Korrelate der subjektiven Unsicherheit der Arbeitsstelle (SUSA) werden hier an einer deutschen Repräsentativ-Stichprobe überprüft. Dabei steht vor allem die Frage im Vordergrund, ob sich SUSA bei Personen mit hoher Arbeitsethik anders auf ihre Einstellungen und Meinungen auswirkt als bei Personen mit niedriger Arbeitsethik. Die Daten zeigen, daß höhere SUSA allgemein mit negativeren Einstellungen/Meinungen verbunden ist. Der Trend ist besonders stark negativ bei Personen mit niedriger Arbeitsethik. Für Personen mit hoher Arbeitsethik ist er flacher und z. T. sogar U-förmig, d. h. sehr hohe SUSA ist hier verbunden mit teilweise positiveren Einstellungen (z. B. Arbeitszufriedenheit) und Meinungen (z. B. über die Beziehungen von Mitarbeitern und Vorgesetzten). Eine Reanalyse der Borg-Daten zeigt dort ähnliche Trends. Die Details der Trendverläufe sind aber abhängig von ihren Ausgangswerten in den jeweils untersuchten Populationen, d. h. davon, wie positiv die Meinungen und Einstellungen bei vollständiger Arbeitsplatzsicherheit sind.' (Autorenreferat)

'Earlier findings by Borg (1989) on correlates of subjective job insecurity (JI) are tested against the data of a representative German sample. Particular attention is payed to the question whether persons with high work ethics react differently to JI than those with low work ethics. The data first show that JI generally is associated with more negative attitudes and opinions of the subjects towards their company and work. The trend is more negative for low work ethics persons. For high work ethics persons, it is generally more flat and, in some cases, even U-shaped so that very high JI is associated with more positive attitudes (e. g. higher job satisfaction) and opinions (e. g. those on labor relations). Reanalyses of the Borg data show similar trends. The details of the trends are, however, dependent on their starting values in the respective populations, i. e. the positivity of opinions and attitudes under conditions of complete job security.' (author's abstract)
Thesaurusschlagwörter labor; job situation; work satisfaction; impact; Federal Republic of Germany; involvement; ethics; fluctuation; research results; measurement instrument; layoffs; comparison
Klassifikation Industrie- und Betriebssoziologie, Arbeitssoziologie, industrielle Beziehungen; Psychologie
Methode empirisch; Grundlagenforschung
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 1992
Erscheinungsort Mannheim
Seitenangabe 26,10 S.
Schriftenreihe ZUMA-Arbeitsbericht, 1992/07
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
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