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Überlegungen und Untersuchungen zur Messung der subjektiven Unsicherheit der Arbeitsstelle

Reflections and studies on the measurement of subjective uncertainty of employment
[Arbeitspapier]

Borg, Ingwer

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-69691

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber Zentrum für Umfragen, Methoden und Analysen -ZUMA-
Abstract 'Eine kurze Skala zur Messung der subjektiven Unsicherheit der Arbeitsstelle (SUSA) wird entwickelt. Theoretisch werden zunächst zwei Dimensionen der SUSA unterschieden, eine affektive (Befürchtungen, Bangen) und eine kognitive (Bedenken). Die Antworten von 200 Arbeitnehmern verschiedener Berufe auf entsprechende Items zeigen klar die zwei-dimensionale Struktur der SUSA. Bedenken erweisen sich als notwendige, aber nicht hinreichende Bedingung für Befürchtungen. Die differentielle Validität beider Dimensionen zeigt sich darin, daß bei stärkeren internalen Kontrollüberzeugungen SUSA-Befürchtungen und vor allem SUSA-Bedenken abnehmen; bei stärkeren externalen Überzeugungen nehmen beide SUSA-Komponenten zu, vor allem die Befürchtungen. Zudem korreliert höhere soziale Unterstützung mit geringeren SUSA-Befürchtungen, ist aber unkorreliert mit SUSA-Bedenken. In einer weiteren Erhebung werden die Items der leicht revidierten SUSA-Skala von 125 Arbeitnehmern einer Textilfirma beantwortet. Die Faktorenstruktur der SUSA repliziert die der ersten Stichprobe. Die Dimensionen haben wieder unterschiedliche Vorhersagevalidität. SUSA-Befürchtungen korrelieren positiv mit ökonomischer Abhängigkeit, Verbundenheit mit der Arbeit (Involvement), und affektiver bzw. kalkulierter Bindung (Commitment) an die Firma. SUSA-Bedenken korrelieren negativ mit affektiver Bindung, Arbeits- und Job-Bindung und positiv mit Entfremdung.' (Autorenreferat)

'A short scale for measuring subjective job insecurity (JI) is developed. On theoretical grounds, we first distinguish between an affective (worry) and a cognitive (concern) dimension of JI. The ratings of 200 employees of various industrial settings clearly reflect the predicted two dimensions. Concern turns out to be a necessary but not a sufficient condition for worry. Respondents with internal locus-of-control are found to worry less and be less concerned than externals. High social support seems to buffer JI worries, but has no systematic correspondence to JI concern. A second study with a slightly modified scale and 125 respondents replicates the two-dimensional structure of JI. In this sample, JI worries are found to correlate positively with economic dependency on the job, moral commitment, job involvement and calculative commitment. JI concerns correlate negatively with moral commitment and work and job involvement, and positively with alienative commitment.' (author's abstract)
Thesaurusschlagwörter labor; job loss; impact; ethics; measurement instrument; layoffs; textile industry; validity
Klassifikation Erhebungstechniken und Analysetechniken der Sozialwissenschaften; Industrie- und Betriebssoziologie, Arbeitssoziologie, industrielle Beziehungen
Methode Grundlagenforschung
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 1992
Erscheinungsort Mannheim
Seitenangabe 18,6 S.
Schriftenreihe ZUMA-Arbeitsbericht, 1992/06
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
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