%T What tiggers causal attributions? : the impact of valence and subjective probability
%A Bohner, Gerd
%A Bless, Herbert
%A Schwarz, Norbert
%A Strack, Fritz
%P 24,3
%V 1988/02
%D 1988
%= 2009-12-21T15:51:00Z
%~ GESIS
%> http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-66520
%X 'In einer Reihe von Feldstudien und Simulationsexperimenten wurde gezeigt, daß sowohl erwartungsdiskrepante als auch negative Ereignisse das Ausmaß kausalen Nachdenkens erhöhen. Da im Alltag allerdings unangenehme Ereignisse für unwahrscheinlicher gehalten werden als angenehme, war somit die subjektive Wahrscheinlichkeit eines Ereignisses mit der durch die Valenz des Ereignisses ausgelösten Stimmung konfundiert. Um diese Konfundierung aufzulösen, wurden in einem Laborexperiment subjektive Erwartung und Valenz unabhängig voneinander variiert. Versuchspersonen bearbeiteten einen angeblichen Berufseignungstest und erhielten anschließend eine Erfolgs- und Mißerfolgsrückmeldung, bezogen auf ein vom Versuchsleiter vorgegebenes Kriterium. Die subjektive Erfolgswahrscheinlichkeit wurde variiert, indem den Versuchspersonen die Verteilung von Erfolg und Mißerfolg in der Population mitgeteilt wurde ('23 Prozent vs. 77 Prozent der Teilnehmer erreichen das Kriterium'). Die Ergebnisse zeigen einen ausgeprägten Effekt der Valenz: Sowohl die Intensität des kausalen Nachdenkens als auch die Anzahl der Ursachen für das Ergebnis, über die die Versuchspersonen nachdenken, ist nach negativer Rückmeldung größer als nach positiver. Die vorliegende Untersuchung bietet keine Evidenz für eine Zunahme kausalen Nachdenkens nach unerwarteten Ereignissen. Verschiedene vermittelnde Prozesse werden diskutiert.' (Autorenreferat)
%C Mannheim, Deutschland
%G en
%9 research report
%W GESIS - http://www.gesis.org
%~ SSOAR - http://www.ssoar.info