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Russland und die EU-25 nach der Erweiterung

Russia and the EU-25 after enlargement
[Zeitschriftenartikel]

Timmermann, Heinz

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-64063

Weitere Angaben:
Abstract 'Russland und die EU verzeichnen eine Vielzahl gemeinsamer Interessen. Dazu gehören: die wirtschaftliche Zusammenarbeit mit Schwerpunkt Energiedialog, die friedliche Gestaltung Gesamteuropas, die wechselseitigen Beziehungen in den Bereichen Forschung, Bildung und Kultur sowie die Intensivierung der menschlichen Kontakte. Dass sich die anfänglich hochgesteckten Erwartungen nur unzureichend erfüllten und phasenweise von Krisen überlagert wurden, hat seinen Grund insbesondere in objektiven und subjektiven Asymmetrien zwischen den Partnern, in der unterschiedlichen Interpretation der Geltung von Werten für die Partnerschaft, in der Einflusskonkurrenz über die 'Zwischenzone' Ukraine, Belarus und Moldau sowie in russischen Befürchtungen vor einer Verhärtung der EU-Politik als Folge des EU-Beitritts 'russophober' Länder Ostmitteleuropas. Die vier praxisorientierten Wegekarten zur Konkretisierung der anvisierten Gemeinsamen Gesamteuropäischen Räume bieten die Chance, im Rahmen einer Neufassung des 2007 auslaufenden Partnerschafts- und Kooperationsabkommens die EU-Russland-Beziehungen zu verdichten. Um dem Vertragswerk Dauer und Nachhaltigkeit zu verleihen, dürfe darin allerdings nach Ansicht der Europäer der Bezug auf die im PKA und in den Gipfelerklärungen genannten gemeinsamen Werte nicht fehlen. Angesichts wachsender autoritärer Tendenzen im 'System Putin' empfiehlt sich ein konstruktiv-kritischer Ansatz der EU gegenüber Russland.' (Autorenreferat)

'Russia and the European Union show a great number of common interests. They include: economic cooperation with main emphasis on the energy dialogue, peaceful formation of Europe as a whole, mutual relations concerning research, education and culture as well as intensification of human contacts. First ambitious expectations came true only insufficiently and were at times overlapped by crises. This is based especially on objective and subjective asymmetries between the partners, on different interpretation of the meaning of values for the partnership, on rivalry of influence in the 'intermediate zone' (Ukraine, Belarus and Moldova) as well as in Russian fears of a growing influence of hardliners in EU politics after Center European states have joined the EU that are known for their critical attitude with regard to Russia. The four practically orientated road maps for the realization of the projected Common European Spaces offer the chance to deepen the relations between Russia and the EU in the course of a new version of the Partnership and Cooperation Agreement (PCA) expiring 2007. For the sake of continuity and sustainability of the Agreement the Europeans believe that the new treaty should refer to the common values quoted in the PCA and in the Summit Declarations. In view of growing authoritarian tendencies in the 'System Putin' a constructive-critical approach of the EU with regard to Russia is recommended.' (author's abstract)
Thesaurusschlagwörter geopolitics; pressure-group politics; international relations; international cooperation; Russia; EU; USSR successor state; post-socialist country
Klassifikation internationale Beziehungen, Entwicklungspolitik
Methode deskriptive Studie
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 2006
Seitenangabe S. 141-156
Zeitschriftentitel Österreichische Zeitschrift für Politikwissenschaft, 35 (2006) 2
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
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