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Dann bleibt es eben so : Föderalismus und Kompetenzverteilung als Themen des Österreich-Konvents

Thus things will remain the same : federalism and distribution of competences as issues in the Austrian convention
[Zeitschriftenartikel]

Konrath, Christoph

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-63480

Weitere Angaben:
Abstract Wesentliche Probleme der österreichischen Bundesverfassung werden seit langem in der Struktur und dem Verständnis der Kompetenzverteilung zwischen Bund und Ländern gesehen. Der Österreich-Konvent hätte durchaus das Potential gehabt, zu einer Versachlichung und Perspektivenerweiterung der Föderalismusdebatte beizutragen. Die vorliegende Aufarbeitung des Beratungsverlaufs macht aber klar, dass im Konvent keine grundsätzliche und umfassende Auseinandersetzung mit dem österreichischen Föderalismus stattgefunden hat. Deutlich wird das vor allem daran, dass sich die politischen Entscheidungsträger nur in Ausnahmefällen an den Konventsberatungen beteiligt haben. (Partei-)politische Positionierungen sind erst in der Schlussphase des Konvents erfolgt. Letztlich bleibt damit alles so, wie es vor dem Österreich-Konvent war. Die Reform der Kompetenzverteilung wurde abermals auf Aspekte partei- und landespolitischer Einflusswahrung reduziert und Fragen der bundesstaatlichen Organisation bleiben wie in den vergangenen Jahren Themen der Verwaltungsreform.

Scholars and politicians alike regard the structure and interpretation of the separation of legislative and executive powers between the federation and the Länder as substantial flaws of the Austrian 'Bundesverfassungs-Gesetz' (Federal Constitutional Law). Thus, they have discussed major reforms for decades. By all means, the 'Österreich-Konvent' (Austrian Convention) could have improved the process and substance of the Austrian debate on federalism. However, a careful examination of the (committee) proceedings shows that the Austrian convention refrained from starting a comprehensive discourse on Austrian federalism in a wider European Union. This thesis becomes evident when viewed against the commitment of leading (federal) politicians to the Austrian convention. Apart from certain exceptions, most politicians did not personally take part in the discussions and presented their standpoints and claims only in the very final stages of the convention proceedings. Ultimately, everything remained as it was. This paper argues that the reform of the separation of legislative and executive powers between the federation and the Länder was once again reduced to disputes on securing the standing of the 'Landeshauptleute' (Governors) and the major political parties while crucial questions of federalism were discussed as mere matters of administrative reform.
Thesaurusschlagwörter federal authority; federalism; responsibility allocation; authority of a German federal state; Austria; constitution; constitutional amendment; Second Republic
Klassifikation Staat, staatliche Organisationsformen; politische Willensbildung, politische Soziologie, politische Kultur
Methode anwendungsorientiert; deskriptive Studie
Publikationsjahr 2005
Seitenangabe S. 351-365
Zeitschriftentitel Österreichische Zeitschrift für Politikwissenschaft, 34 (2005) 4
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
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