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Vergleich der Fertilität im deutschen Hochadel ab 1600 mit der "Natural Fertility"

Comparison of fertility in the German high nobility after 1600 and "natural fertility"
[Zeitschriftenartikel]

Schröter, Wilko

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-62591

Weitere Angaben:
Abstract 'Der Artikel vergleicht die Fertilität des deutschen Hochadels vom 17. bis zum 19. Jahrhundert mit der 'natürlichen Fertilität' mit Hilfe der Fertilitätsmodelle von Espenshade, Coale & Trussell und Page. Es wurden alle 7.292 möglichen Fälle erhoben und in drei Kohorten unterteilt. Die Annahme eines Reproduktionsverhaltens entsprechend der 'natürlichen Fertilität' kann zurückgewiesen werden. Eine gewisse bewusste Geburtenkontrolle lässt sich schon für das 17. Jahrhundert erkennen, eine starke Zunahme der Geburtenkontrolle beginnt im 18. Jahrhundert. Der deutsche Hochadel stand zwar unter der Bedrohung des Aussterbens, aber umgekehrt verursachte die adäquate Versorgung des Nachwuchses hohe Kosten. Daraus ergab sich eine hohe Fruchtbarkeit, die jedoch nicht das Niveau der 'natürlichen Fertilität' erreichte. Von allen verwendeten Modellen erwies sich das Page-Modell als am brauchbarsten, allerdings kann es in der Historischen Demographie aufgrund der benötigten alter-dauer-spezifische Ehefertilitätsraten nur selten angewandt werden.' (Autorenreferat)

'This article compares the fertility of the German high nobility with the 'natural fertility' by means of the Espenshade, Coale & Trussell and Page fertility models from the 17th to the 19th century. There were all 7.292 possible records collected and grouped into three cohorts. The assumption of reproduction behaviour accordingly the 'natural fertility' can be disproved. A small deliberate birth control is already verifiable in the 17th century, but the strong increase of the birth control begins in the 18th century. The German high nobility was in danger of extinction, but vice versa there were high costs for an adequate care for the offspring. As a compromise the fertility was high, but the 'nature fertility' level was never reached. From all used models the Page fertility model was the most suitable, however, in historical demography it can be used seldom due to the fact that it needs age duration specific marriage fertility rates.' (author's abstract)
Thesaurusschlagwörter aristocracy; demography; Germany; family planning; fertility; birth; birth trend; historical analysis; control; model; reproduction; estimation; comparison; behavior; seventeenth century; eighteenth century
Klassifikation Bevölkerung; Sozialgeschichte, historische Sozialforschung
Methode empirisch; empirisch-quantitativ; historisch
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 2007
Seitenangabe S. 68-90
Zeitschriftentitel Historical Social Research, 32 (2007) 2
ISSN 0172-6404
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet (peer reviewed)
Lizenz Creative Commons - Namensnennung, Nicht kommerz., Keine Bearbeitung
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