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Monitoring the monitors : EU enlargement conditionality and minority protection in the CEECs

Beaufsichtigung der Aufsicht : EU-Erweiterungsbedingungen und Minderheitenschutz in den CEEC-Staaten
[Zeitschriftenartikel]

Hughes, James; Sasse, Gwendolyn

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-62049

Weitere Angaben:
Abstract Die Frage des Minderheitenschutzes stellt einen extremen Fall bei der Analyse der Verbindung zwischen den Voraussetzungen für eine EU-Mitgliedschaft und der Erfüllung dieser Voraussetzungen durch die Beitrittskandidaten dar. Einerseits fehlt es auf diesem Gebiet fast vollständig an europäischem Recht, die Praktiken innerhalb der EU sind vielfältig und internationale Standards unklar. Gleichzeitig legt die EU im Erweiterungsprozess jedoch auf diese Frage viel Gewicht. Die Verfasser untersuchen, inwieweit die Haltung der EU sich in den Staaten Ostmitteleuropas in veränderten Maßnahmen zum Minderheitenschutz niederschlägt. Behandelt werden der Prozess der Überwachung durch die EU, die Vorgaben der EU, das Zusammenspiel mit Aktivitäten anderer internationaler Organisationen wie Europarat und OSZE sowie die Auswirkungen auf die Aufnahmekandidaten. Ein enger zeitlicher Zusammenhang zwischen den Anforderungen der EU und Änderungen im Minderheitenschutz in den Staaten Ostmitteleuropas zeigt sich nicht. Die regelmäßigen Berichte der EU zum Verlauf des Konvergenzprozesses in den Kandidatenländern zeichnen sich vielmehr durch Inkonsistenz und Formalismus aus. Eine substanzielle Bewertung der Implementation eines Minderheitenschutzes fehlt demgegenüber. (ICEÜbers)

'The issue of minority protection is an extreme case for analyzing the problem of linkage between EU membership conditionality and compliance by candidate countries. While EU law is virtually non-existent, EU practice is divergent, and international standards are ambiguous, the issue has been given high rhetorical prominence by the EU during enlargement. The analysis in this article follows a process tracking approach to study the relationship of EU conditionality to changes in minority rights protection in the CEECs. The authors examine how the EU's monitoring process has operated, what its benchmarks have been, how the EU process has interacted with those of other international organizations, such as the Council of Europe and OSCE, and evaluate what its impact has been on the candidate countries. In conclusion, the authors find that EU conditionality is not closely temporally correlated with the emergence of new strategies and laws on minority protection in the CEECs. Instead, the EU's main instrument for accession and convergence, the Regular Reports, have been characterized by ad hocism, inconsistency, and a stress on formal measures rather than substantive evaluation of implementation.' (author's abstract)
Thesaurusschlagwörter implementation; international law; minority rights; joining the European Union; minority policy; eastwards expansion; East Central Europe; EU expansion
Klassifikation internationale Beziehungen, Entwicklungspolitik; Europapolitik; spezielle Ressortpolitik
Methode anwendungsorientiert; Evaluation; deskriptive Studie
Sprache Dokument Englisch
Publikationsjahr 2003
Seitenangabe 35 S.
Zeitschriftentitel JEMIE - Journal on ethnopolitics and minority issues in Europe (2003) 1
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet (peer reviewed)
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
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