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The role of the United Nations in the Georgian-Abkhazian conflict

Die Rolle der Vereinten Nationen im georgisch-abchasischen Konflikt
[Zeitschriftenartikel]

Stewart, Susan

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-62022

Weitere Angaben:
Abstract In ihrem Beitrag untersucht die Autorin die Bemühungen der UN in Form einer Beobachtermission in Georgien (UNOMIG; United Nations Observer Mission in Georgia) zur Stabilisierung und Vermittlung in dem Konflikt zwischen Georgien und Abchasien. Dabei orientieren sich die Ausführungen an der Annahme, dass die Stabilisierungsversuche der UN erfolgreicher verlaufen als jene der Mediation. In diesem Zusammenhang äußert die Autorin die Einschätzung, dass die Schwierigkeiten bei der Mediation mit dem Insistieren der UN auf der georgischen territorialen Einheit sowie einer umfassenden Entscheidung einschließlich einem substantiellen Fortschritt in der Frage nach dem politischen Status Abchasiens zusammenhängt. Nach einer einführenden Beschreibung der Entwicklung des Konfliktes zwischen den beiden Nachbarstaaten und der aktuellen Lage werden die folgenden Aspekte erörtert: (1) der historische Hintergrund des Konfliktes sowie (2) die UN-Intervention seit 1992. Während die Koordination zwischen GUS-Friedenswächtern und der UN glatt verläuft, verursacht das vielseitige Mitwirken der Russischen Föderation eine erschwerte Konstellation unter den am Konflikt beteiligten Akteuren. Infolge dieser externen wie auch weiterer internen Faktoren gelangt die Verfasserin zu dem Schluss, dass ein Ausblick auf die Verhandlungen zwischen Georgien und Abchasien kurz- bzw. mittelfristig nicht erfolgversprechend aussieht. Allerdings bietet die Darstellung der UN und ihrer Rolle in dem georgisch-abchasischen Konflikt die Möglichkeit, die Schwierigkeiten der UN in ähnlichen Situationen der Intervention besser zu verstehen. (ICG2)

'This article analyses UNOMIG efforts at stabilization and mediation in the Georgian-Abkhazian conflict, arguing that while progress in both realms has been slight, there is reason to conclude that stabilization attempts have been more successful than those of mediation. The author contends that difficulties in the mediation sphere can largely be attributed to UN insistence on Georgian territorial integrity and on a comprehensive settlement including continued substantial progress on the question of Abkhazia's political status. While coordination between the CIS peacekeepers and the UN has proceeded smoothly, the multidimensional involvement of the Russian Federation has complicated the constellation of actors surrounding the conflict. Owing to these external as well as other internal factors, the author concludes that the outlook for Georgian-Abkhazian negotiations in the short to medium term appears bleak, but that the conclusions drawn from the role of the UN in the Georgian-Abkhazian conflict can be useful for understanding difficulties the UN is likely to encounter in similar interventions.' (author's abstract)
Thesaurusschlagwörter developing country; peace negotiation; historical development; conflict resolution; conflict management; conflict situation; conflict structure; Middle East; Russia; stabilization; territorial integrity; UNO; Georgia; ethnic conflict; USSR successor state; post-socialist country; peacekeeping troops; Caucasus region
Klassifikation internationale Beziehungen, Entwicklungspolitik; Friedens- und Konfliktforschung, Sicherheitspolitik
Methode deskriptive Studie
Sprache Dokument Englisch
Publikationsjahr 2003
Seitenangabe 31 S.
Zeitschriftentitel JEMIE - Journal on ethnopolitics and minority issues in Europe (2003) 2
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet (peer reviewed)
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
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