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International statebuilding - time to reconsider

Internationale Staatsbildung - Zeit zur Neubesinnung
[Zeitschriftenartikel]

Elges, Reinhold

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-60979

Weitere Angaben:
Abstract 'Um aktuelle Ansätze international induzierter Staatsbildung besser zu verstehen, sollten die zentralen Konzepte, auf welchen sich diese Praktiken gründen, erneut untersucht werden. Zerlegt man Staatsbildung in ihre Einzelkomponenten, so zeigt sich die enorme Weite des Feldes, und schließlich die Notwendigkeit, gängige Praktiken der Internationalen Gemeinschaft zu hinterfragen. Staatsbildung bedeutet im Grunde Institutionen zu entwickeln, welche die Beziehungen zwischen Staat und Gesellschaft regeln. Institutionen bestehen nicht nur aus formalen Regelsystemen, sondern ebenso aus informellen Normen und wie beide angewandt und durchgesetzt werden. Dies wirkt sich auf die Transferierbarkeit von Institutionen aus. Der vorliegende Beitrag schließt, dass dem Ziel der Staatsbildung mehr durch eine Betonung der Prozesse institutioneller Entwicklung gedient ist, als durch die Auferlegung vorgefertigter 'Lösungen'. Der Prozess der lokalen Problemlösung durch neue Staatsstrukturen, wie fehlerhaft und ineffektiv er auch erscheint, ist Grundvoraussetzung für dauerhaften Wandel.' (Autorenreferat)

'The article proposes that in order to better understand current approaches to international statebuilding, it is essential to revisit the central concepts on which they are grounded. It proposes that disaggregating statebuilding and looking anew at its various components reveals not only its immense scope but also the need to question current practices. Statebuilding is in essence about the development of institutions that manage state-society relationships. Institutions are more than formal rules: equally important are their informal norms and how both are being enforced in practice. This bears on the transferability of institutions. The article suggests that emphasis should be more on the processes of institutional development than on the imposition of pre-packaged 'solutions'. However slow and inefficient domestic decision making processes may be, they are indispensable to create sustainable change.' (author's abstract)
Thesaurusschlagwörter developing country; international politics; political institution; national state; founding of a state; Bosnia and Herzegovina; institutional change; post-socialist country; institutional factors
Klassifikation internationale Beziehungen, Entwicklungspolitik; Friedens- und Konfliktforschung, Sicherheitspolitik
Methode anwendungsorientiert; deskriptive Studie
Sprache Dokument Englisch
Publikationsjahr 2005
Seitenangabe S. 177-189
Zeitschriftentitel Österreichische Zeitschrift für Politikwissenschaft, 34 (2005) 2
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
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