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Frauen und Embryonen im Policy-Frame supranationaler Biopolitik : Chancen und Grenzen eines 'engendering'

Women and embryos in the policy-frame of supranational biopolitics : chances and limitations of an 'engendering'
[Zeitschriftenartikel]

Abels, Gabriele

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-60249

Weitere Angaben:
Abstract 'Die embryonale Stammzellforschung stand seit 2000 auch auf der Agenda der EU im Kontext des 6. Forschungsrahmenprogramms. Der Beitrag geht erstens der Frage nach, welche Rolle Akteurinnen in der supranationalen Debatte gespielt haben sowie zweitens ob und, wenn ja, wie ein engendering im Sinne einer Thematisierung möglicher geschlechtsdifferenter Technikfolgen der supranationalen Politik stattgefunden hat. Dabei zeigt sich, dass Frauen, allen voran Europaparlamentarierinnen, in der Debatte stark repräsentiert waren und sie aktiv mitgestaltet haben. Geschlechtersensitive Argumente standen zwar nicht im Mittelpunkt der EU-Debatte, sie wurden jedoch immerhin verschiedentlich thematisiert - und zwar fast ausschließlich als Gefahr einer 'Instrumentalisierung' von Frauen als Eizellspenderinnen. Der Beitrag verweist auf Möglichkeiten und Grenzen, soziale Bewertungsaspekte wie Geschlechterverhältnisse einzuführen, um die technikzentrierte und wettbewerbspolitische Forschungsprogrammatik der EU zu verändern.' (Autorenreferat)

'Since 2000, embryonic stem cell research has been on the EU agenda in the context of the 6th framework programme for research. This paper analyses, firstly, the role of women as actors in the supranational debate, and, secondly, whether or not and how an engendering has taken place with regard to gender-related effects of the technology. Gender-sensitive arguments were not at the heart of the EU debate. Yet, the risk of an 'instrumentalisation' of women as egg donors for research was frequently referred to in the debate. The paper illustrates the opportunities and limits of bringing in social aspects such as gender relations into EU research policy in order to change the dominant frame that focuses on the technology and its economic potential.' (author's abstract)
Thesaurusschlagwörter biomedicine; biotechnology; European Parliament; research policy; woman; gender-specific factors; formulation of political objectives; science policy; EU; biotechnology policy
Klassifikation Europapolitik; spezielle Ressortpolitik; Frauen- und Geschlechterforschung
Methode deskriptive Studie
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 2003
Seitenangabe S. 177-188
Zeitschriftentitel Österreichische Zeitschrift für Politikwissenschaft, 32 (2003) 2
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
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