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Deregulation via regulation : on the moralisation and naturalisation of embryonic stem cell research in the British parliamentary debates of 2000/2001

Deregulierung durch Regulierung : Moralisierung und Naturalisierung der Stammzellenforschung an Embryonen in den britischen Parlamentsdebatten der Jahre 2000 und 2001
[Zeitschriftenartikel]

Herrmann, Svea Luise

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-60223

Weitere Angaben:
Abstract 'Ende 2000/ Anfang 2001 legalisierte das britische Parlament das sog. 'therapeutische' Klonen und die embryonale Stammzellforschung durch eine Änderung des 'Human Fertilisation and Embryology Act' von 1991. Die Autorin beschreibt diese Änderung als Deregulierung durch Regulierung und untersucht, wie dieses Paradoxon in den Debatten im britischen Parlament über die Moralisierung und Naturalisierung des Issues 'gelöst' wurde. Während einerseits die Vernutzung von Embryonen in der Forschung als 'natürlich' und gleichzeitig als eine Frage der persönlichen moralischen Haltung und Entscheidung konzeptionalisiert wurde, wurde andererseits eine generelle rechtliche Einschränkung der Forschung als 'moralische Nötigung' dargestellt. Frauen/ Paare wurden in den Debatten als diejenigen konstruiert, die, als Resultat ihrer natürlich-biologischen Beziehung zum Embryo, moralisch sowohl für die Begrenzung als auch die Ermöglichung der Forschung verantwortlich sind. Das Parlament hingegen hatte letztendlich nur die Funktion, Entscheidungsmöglichkeiten einzuräumen und generelle Begrenzungen der Forschung zu vermeiden.' (Autorenreferat)

'At the and of 2000/ beginning of 2001 the British Parliament legalised so-called 'therapeutic' cloning and embryonic stem cell research by amending the 1991 Human Fertilisation and Embryology Act. The author describes this amendment as an act of deregulation via regulation and analyses how this paradox has been 'resolved' in the British parliamentary debates through discursive moralisation and naturalisation of the issue. While the use of embryos was conceptualised as 'natural' and as a subject to personal moral beliefs and decisions, general limitation of research was portrayed as 'moral imposition'. Within the debates women/ couples were constructed as morally responsible for the restriction and facilitation of research, as a result of their natural-biological relation to the embryo. Parliament, on the contrary, had the function to facilitate decision-making and not to restrict research.' (author's abstract)
Thesaurusschlagwörter biomedicine; deregulation; discussion; research; research policy; genetic engineering; Great Britain; parliament; science policy; regulation; moral judgement
Klassifikation spezielle Ressortpolitik
Methode deskriptive Studie
Sprache Dokument Englisch
Publikationsjahr 2003
Seitenangabe S. 149-161
Zeitschriftentitel Österreichische Zeitschrift für Politikwissenschaft, 32 (2003) 2
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
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