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Embryonen im sozialen Kontext? : die Rolle von geschlechtersensitiven Argumenten und von Frauen als Akteurinnen in der Bioethikdebatte in Deutschland

Embryos in a social context? : the role of gender-sensitive arguments and of women as actors in the German bioethics debate
[Zeitschriftenartikel]

Braun, Kathrin

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-60217

Weitere Angaben:
Abstract 'In den Jahren 2000/2001 wurde in Deutschland eine außerordentlich intensive öffentliche Debatte geführt, in deren Zentrum Präimplantationsdiagnostik, embryonale Stammzellforschung und das geltende Embryonenschutzgesetz standen. Der vorliegende Beitrag untersucht, inwieweit Frauen aktiv an dieser Debatte partizipiert haben und inwieweit die ethischen, rechtlichen und sozialen Implikationen der neuen Biomedizin aus einer geschlechtersensitiven Perspektive problematisiert wurden, d.h. inwieweit ein 'engendering' der Bioethikdebatte stattgefunden hat. Der Beitrag kommt zu dem Schluss, dass ein hoher Frauenanteil unter den AkteurInnen sich zwar als förderlich, jedoch nicht als hinreichend für den Prozess des 'engendering' erwiesen hat. Von großer Bedeutung war darüber hinaus das 'framing' der zur Debatte stehenden Probleme: Die Durchsetzung eines technikzentrierten 'frames' ging tendenziell mit einem Prozess des 'dis-engendering' einher.' (Autorenreferat)

'The years 2000 and 2001 in Germany were marked by an extremely intense public debate, which focused on pre-implantation genetic diagnosis, embryonic stem cell research and the Federal Embryo Protection Act. The paper investigates the extent of women's active participation in the debate as well as the extent to which the ethical, legal and social aspects of the new biomedicine were discussed from a gender-sensitive perspective, i.e. to what extent an engendering of the debate took place. The paper concludes that although high participation of women contributed to the process of engendering, it was not sufficient. Moreover, the framing of the problems discussed played an important role: the dominance of a technology-centred frame tended to go hand in hand with a process of dis-engendering.' (author's abstract)
Thesaurusschlagwörter biomedicine; Federal Republic of Germany; discourse; woman; gender-specific factors; bioethics
Klassifikation Frauen- und Geschlechterforschung; Philosophie, Theologie
Methode deskriptive Studie
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 2003
Seitenangabe S. 137-148
Zeitschriftentitel Österreichische Zeitschrift für Politikwissenschaft, 32 (2003) 2
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
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