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Feministisch-politologische Perspektiven auf Biomedizinpolitik

Feminist political science perspectives on biomedicine policy
[Zeitschriftenartikel]

Kulawik, Teresa; Abels, Gabriele; Braun, Kathrin

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-60201

Weitere Angaben:
Abstract 'PolitologInnen sind in der gegenwärtigen kontroversen Debatte zur Biomedizinpolitik sowohl mit wissenschaftlichen Analysen als auch als ExpertInnen in einschlägigen Beratungsgremien erstaunlich abwesend. Dabei könnte die Politikwissenschaft mit ihren unterschiedlichen Teildisziplinen wichtige Beiträge zur Erforschung von Biomedizinpolitik leisten. Für das Fehlen kann ein Bündel von Faktoren identifiziert werden, von der Spezifik des Politikfeldes über methodologische und theoretische Orientierungen der Politikwissenschaft bis hin zu wissenschaftspolitischen Motiven. Ein zentraler Grund ist die Überschneidung dreier Themen- und Problemfelder, die im politikwissenschaftlichen Mainstream tendenziell als außerpolitisch gelten und/ oder in unzureichender Weise theoretisch erfasst sind: Körper, Ethik und Naturwissenschaften/ Technologie. Feministische Politikwissenschaft ist in verschiedener Hinsicht für die Analyse von Biomedizinpolitik besser gerüstet, da sie mit der Analyse von Körperpolitik und mit normativen Fragen Erfahrungen hat.' (Autorenreferat)

'In the current debate about biomedicine policy, political scientists are largely absent as analysts of the controversy and as experts in advisory commissions. However, political science and its various sub-disciplines could make important and specific disciplinary contributions to the debate. This gap can be attributed to a variety of factors, ranging from issue characteristics to methodological and theoretical orientations in political science as well as to political reasons. The major cause is the intersection of three distinct issues and problems all of which are regarded as non-political and, thus, are not sufficiently theorised in political science: the body, ethics, and science and technology. Feminist political science is better equipped to analyse biomedicine policy because of its experience with the analysis of body politics and the integration of normative concerns.' (author's abstract)
Thesaurusschlagwörter biomedicine; ethics; feminism; research policy; body; politics; science policy; corporeality; normativity
Klassifikation spezielle Ressortpolitik; Frauen- und Geschlechterforschung
Methode deskriptive Studie
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 2003
Seitenangabe S. 125-136
Zeitschriftentitel Österreichische Zeitschrift für Politikwissenschaft, 32 (2003) 2
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
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