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Markets, democracy and social capital

Märkte, Demokratie und Soziales Kapital
[Zeitschriftenartikel]

Nowotny, Thomas

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-59983

Weitere Angaben:
Abstract 'Entgegen seinen Versprechungen hat der Kommunismus wirtschaftliche Entwicklung und Modernisierung nicht beschleunigt. Die von ihm betroffenen Zentral-/ Osteuropäischen Staaten sind in ihrer Entwicklung vielmehr hinter jenen Staaten zurückgeblieben, die vor 70 Jahren noch gleich arm wie sie waren, die sich aber inzwischen dem europäischen Durchschnitt angenähert haben. In der Transformationskrise nach 1990 ist diese Kluft sogar noch breiter geworden. Es gibt keinen Anhaltspunkt für die These, dass die große Dauer und Tiefe dieser Transformationskrise durch eine vorschnelle und zu vollständige Demokratisierung verursacht worden wäre. Im Gegenteil: jene Staaten mit den höchsten demokratischen Standards sind auch jene, die ihre Wirtschaft am wirksamsten umgestaltet haben. Erfolgreiche Demokratisierung und erfolgreiche Wirtschaftsreform scheinen also die selbe tieferliegende Ursache zu haben: funktionierende gemeinschaftliche Einrichtungen sind in beiden Bereichen unerlässlich. Gut funktionieren können solche Einrichtungen aber nur dann, wenn sie sich auf ausreichendes und passendes 'Sozialkapital' von wechselseitigem Vertrauen und Bereitschaft zur Zusammenarbeit stützen können. Die Zerstörung dieses Kapitals zählt zu den schädlichsten Erbstücken, die der Kommunismus hinterlassen hat. Je weiter entfernt ein exkommunistisches Land von den traditionellen Zentren der europäischen Modernisierung, desto drückender die Last dieses Erbes.' (Autorenreferat)

'Communism fell short by far of its goal of accelerating modernisation and economic development. Under Communism, Central/Eastern European countries have fallen back even further behind the European average; whereas countries that had been equally poor before World War Two, all have moved closer to the European average by now. In the first half of the Nineties with its 'post-transition' crises, this distance to the rest of Europe had become wider still. Some suggest that the severity of this post-Communist crises would have been a consequence of too rapid and complete democratisation. Empirical data do not support this proposition. Economic development and democratic consolidation do not substitute for one another; but are closely correlated. Countries that successfully consolidate their democratic system are also the ones that score best in economic reform. Both the pace of democratisation and of economic transformation therefore seem to depend on the same underlying causes. In both spheres, well functioning institutions are essential. Yet these institutions can only perform as expected if they are sustained by trust and by the general social routine of a co-operation; that is if they are based on sufficient and appropriate 'social capital'. The dearth of such 'social capital' ranks amongst the most damaging legacies of Communism. The farther removed a country from the original centres European modernisation, the worse this deficiency.' (author's abstract)
Thesaurusschlagwörter democracy; democratization; market economy; Central Europe; Eastern Europe; transformation; confidence; economic reform; prosperity; social capital
Klassifikation politische Willensbildung, politische Soziologie, politische Kultur
Methode deskriptive Studie
Sprache Dokument Englisch
Publikationsjahr 2002
Seitenangabe S. 217-229
Zeitschriftentitel Österreichische Zeitschrift für Politikwissenschaft, 31 (2002) 2
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
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