Export für Ihre Literaturverwaltung

Übernahme per Copy & Paste
Bibtex-Export
Endnote-Export

       

Weiterempfehlen

Bookmark and Share


Campaign finance in den USA

Campaign finance in the United States
[Zeitschriftenartikel]

Filzmaier, Peter; Plasser, Fritz

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-59877

Weitere Angaben:
Abstract 'Die USA stellen einen exemplarischen Fall für exponentiell steigende Wahlkampfausgaben, fragwürdige Finanzierungspraktiken und ein de facto kollabiertes Regelungssystem dar. Anhand der aktuellen Diskussion um die Wahlkampffinanzierung werden drei Problemperspektiven angesprochen: Erstens geht es um die Erforschung der Ursachen des steigenden Kapitalbedarfs kompetitiver Wahlkämpfe in den USA als Musterbeispiel einer Teledemokratie. Aus demokratietheoretischer Sicht zu diskutieren sind zweitens die aus finanziellen Wettbewerbsnachteilen resultierenden Konsequenzen eines verzerrten demokratischen Wettbewerbs. Finanz- und kapitalstarke Wettbewerber werden begünstigt, Personen und Gruppen, die über keine hinreichende Unterstützung finanzstarker Interessenlagen verfügen, werden zu chancenlosen Außenseitern gemacht. Die fortschreitende Verflechtung politischer und wirtschaftlicher Interessen führt zu Abhängigkeiten gewählter Amtsträger und erhöhter Korruptionsanfälligkeit. Drittens erfolgt eine kritische Auseinandersetzung mit der geltenden Regelungslage, um die Transparenz und Chancengleichheit des demokratischen Wettbewerbs sicherzustellen. Reformen zur Beseitigung bestehender Defizite des aktuellen Rechts werden abschließend dargestellt.' (Autorenreferat)

'The United States represent an exemplary case for exponentially rising expenditures in election campaigns, dubious financing practices and a de facto collapsed control system. Following the current discussion on campaign finance, three problem approaches are mentioned: Firstly, the causes of the increasing capital requirements in competitive campaigns in the United States as model of teledemocracy have to be investigated. Secondly, from the democracy theoretical view it is worthwhile to discuss the consequences of a distorted democratic competition resulting from financial competition disadvantages. Financially strong competitors are favoured, whereas persons or groups which do not have any adequate support of strong financial interests are outsiders bound to lose. The progressive interweaving of political and economic interests results in dependencies of chosen office holders and in a rising vulnerability to corruption. Thirdly, a critical discourse about the present regulations takes place to guarantee the transparency and equal opportunities of democratic competition. Reforms for the elimination of existing deficits of the current law are described finally.' (author's abstract)
Thesaurusschlagwörter democracy; television; funding; statuary regulation; costs; North America; party; donation; United States of America; election; election campaign
Klassifikation politische Willensbildung, politische Soziologie, politische Kultur
Methode deskriptive Studie
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 2002
Seitenangabe S. 41-59
Zeitschriftentitel Österreichische Zeitschrift für Politikwissenschaft, 31 (2002) 1
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
top