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Österreich und Deutschland - Gemeinsame Wege in der Steuerpolitik, aber wer bestimmt die Richtung?

Austria and Germany - one way in tax policy, but who determines the direction?
[Zeitschriftenartikel]

Winner, Hannes

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-59825

Weitere Angaben:
Abstract 'Der steuerpolitischen Interaktion zwischen Österreich und Deutschland wurde in der neueren politik- und wirtschaftswissenschaftlichen Literatur vermehrt Aufmerksamkeit zuteil. Wagschal (2001) konnte etwa zeigen, dass die beiden Länder in ihrer Steuerpolitik von einem ähnlichen politisch-institutionellen Hintergrund ausgehen. Die zunehmende Internationalisierung und der daraus resultierende Druck zur Anpassung der Steuersysteme dienen ferner als Erklärung für die erhöhte Steuerreformaktivität in beiden Ländern. Der vorliegende Beitrag ergänzt einige Aspekte von Wagschal (2001) aus ökonomisch-empirischer Sicht. Dazu wir anhand von ökonometrischen Kausalitätstests für die steuerlichen Belastungen von Kapital, Arbeit und Konsum untersucht, ob beide Länder in ihrer Steuerpolitik von internationalen Entwicklungen beeinflusst sind und welches der beiden Nachbarländer dabei die steuerpolitische Vorreiterrolle einnimmt. Im Ergebnis lassen sich beide Fragen nicht eindeutig beantworten. Dies lässt darauf schließen, dass beide Länder vorwiegend eine innenorientierte Steuerpolitik verfolgen, die darauf bedacht ist, die nationalen sozial- und wirtschaftspolitischen trade-offs zu lösen.' (Autorenreferat)

'The tax policy of Austria and Germany is characterized by a number of institutional as well as political symmetries. Moreover, many observers have claimed that the tax reform activities in both countries, especially in the 1990s, were caused by the international tax competition, which has emerged in the past 20 years. The objective of this article is to evaluate the impact of tax competition and the interaction between both countries' tax policy with real data. For this purpose, a Granger causality test for both countries is applied by using data of the tax burden on capital, labour and consumption. The result is that in both countries the response to tax competition is almost negligible. Furthermore, no evidence for a unidirectional causality between the tax policy of both countries can be found. Given this evidence, it can be concluded that the tax policy in Austria and Germany primarily aims at finding solutions for the socio-economic trade-offs within their borders.' (author's abstract)
Thesaurusschlagwörter taxation; Federal Republic of Germany; income tax; corporate tax; value added tax; Austria; tax burden; tax policy; tax reform
Klassifikation Wirtschaftspolitik; Öffentliche Finanzen und Finanzwissenschaft
Methode empirisch; empirisch-quantitativ
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 2001
Seitenangabe S. 411-423
Zeitschriftentitel Österreichische Zeitschrift für Politikwissenschaft, 30 (2001) 4
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
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